Kontrollen in der Region  Mehr als 50 Verstöße bei Radlern und E-Scooter-Fahrern an einem Tag

| 04.11.2025 17:25 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Mit Schwerpunktkontrollen will die Polizei eine Verhaltensänderung bei den Verkehrsteilnehmern erreichen. Foto: DPA
Mit Schwerpunktkontrollen will die Polizei eine Verhaltensänderung bei den Verkehrsteilnehmern erreichen. Foto: DPA
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Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund setzte die Schwerpunktkontrollen in der Region fort. Dabei fielen nicht nur Zweiradfahrer auf.

Aurich - Allein 50 Verstöße bei Radlern und Fahrern von E-Scootern haben Beamte der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund während eines Kontrollgangs am Donnerstag, 30. Oktober, geahndet. Das teilte die Polizei mit. In der vergangenen Woche habe es entsprechende Schwerpunktkontrollen gegeben. Dabei hatten die Beamte insbesondere Fahrradfahrer und E-Scooter im Blick – vornehmlich in den Stadtgebieten, aber auch in den umliegenden Gemeinden und auf Norderney.

Zum Donnerstag schreibt die Polizei: In 24 Fällen wurde mit Fahrrädern, E-Bikes oder E-Scootern verbotenerweise in einer Fußgängerzone oder auf einem Gehweg gefahren. Es gab sechs Rotlichtverstöße. Zwei Radler befuhren den Radweg in falscher Richtung. In elf Fällen war die Beleuchtung defekt oder nicht vorhanden. Ein E-Scooter-Fahrer stand unter dem Einfluss von Kokain.

Polizei kündigt weitere Kontrollen an

Auch bei Autofahrern gab es Verstöße. Einer stand laut Polizei unter dem Einfluss berauschender Mittel. Dazu kamen vier Fälle in Zusammenhang mit Beleuchtungsvorschriften und eine Missachtung der Gurtpflicht. Bei einer weiteren Schwerpunktkontrolle am Montag seien überwiegend Autofahrer angehalten worden. Dabei fielen 29 Verkehrsordnungswidrigkeiten auf. Insgesamt wurden laut Polizei an verschiedenen Tagen mehr als 140 Fahrradfahrer, 40 E-Scooter-Fahrer und rund 170 weitere Kraftfahrzeugführer überprüft, die mit Roller, Motorrad, Auto oder Lastwagen unterwegs waren.

Die Polizei kündigt weitere Kontrollen an. Das Ziel sei eine Verhaltensänderung der Verkehrsteilnehmer, um die Hauptunfallursachen zu bekämpfen.

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