Minnesota  Kontroverse Umarmung: JD Vance und Kirk-Witwe Erika sorgen für Aufruhr in den USA

Sophie Wehmeyer
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Von Sophie Wehmeyer
| 04.11.2025 14:20 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Social Media in Aufruhr: JD Vance und Erika Kirks Begegnung an der University of Mississippi löst Wellen der Kritik aus. Foto: IMAGO/Gage Skidmore
Social Media in Aufruhr: JD Vance und Erika Kirks Begegnung an der University of Mississippi löst Wellen der Kritik aus. Foto: IMAGO/Gage Skidmore
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Ein ungewöhnlicher Moment der Zuneigung erhitzt die Gemüter in den USA: Vizepräsident JD Vance und Erika Kirk, Witwe des ermordeten Aktivisten Charlie Kirk, umarmen sich innig. Die Reaktionen lassen nicht lange auf sich warten. Der Moment in Bildern.

Eine emotionale Umarmung zwischen US-Vizepräsident JD Vance und Erika Kirk, der Witwe des ermordeten rechten Aktivisten Charlie Kirk, sorgt in den Vereinigten Staaten für Aufsehen und eine hitzige Debatte in den sozialen Medien.

Der intensiv diskutierte Moment fand am Mittwoch, dem 29. Oktober, während einer Veranstaltung der Organisation Turning Point USA (TPUSA) an der University of Mississippi (Ole Miss) statt, so das „People Magazine“. Die 36-jährige Erika Kirk, die nach der Ermordung ihres Mannes am 10. September die Rolle der CEO von TPUSA übernahm, bat den 41-jährigen Vizepräsidenten auf die Bühne. Die Veranstaltung fand sieben Wochen nach dem Tod Charlie Kirks statt. Zur Begrüßung umarmten sich beide intensiv – für manch einen zu intensiv.

Bevor Kirk JD Vance auf die Bühne bat, kündigte sie den Vizepräsidenten laut „People Magazine“ wie folgt an: „Niemand wird jemals meinen Mann ersetzen,(...) aber ich sehe einige Ähnlichkeiten meines Mannes in JD – in Vizepräsident JD Vance. Das tue ich. Und deshalb bin ich so gesegnet, ihn heute Abend vorstellen zu dürfen.“

Anschließend kam der 41-Jährige auf die Bühne und umarmten Kirk und löste damit in den sozialen Medien schnell Kontroversen aus. Die Geste wurde laut „The Economic Times“ von Internetnutzern als überraschend intim empfunden, wobei analysiert wurde, dass Vance seine Hände auf Kirks Hüften ruhen ließ und sie im Gegenzug mit ihren Fingern durch sein Haar fuhr und es leicht zerzauste. Kritiker in den sozialen Medien, bezeichneten den Moment, so „The Economic Times“, umgehend als „unangemessen“ für die Situation.

Angesichts des folgenden Gegenwindes in den sozialen Medien brach Erika Kirk in einem Interview mit „Fox News“ ihr Schweigen. Sie kritisierte scharf die Diskrepanz zwischen der intensiven medialen Beobachtung jedes ihrer emotionalen Momente und den Einschränkungen der Berichterstattung über das Gerichtsverfahren gegen Tyler Robinson, den mutmaßlichen Mörder ihres Mannes, und forderte Transparenz: „Es waren Kameras überall um mich, die jede meiner Bewegungen, jedes Lächeln, jede Träne analysiert haben. Wir verdienen es, Kameras dort drin zu haben.“

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