Osnabrück VfL Osnabrück: Mehr als die volle Mannschaftsstärke beim Training
Wirklich alle waren dabei beim Mittwochstraining des VfL Osnabrück: Die etablierten 23 Feldspieler und drei Torhüter, dazu Felix Wessels und Luca Kröger aus der Jugend. Trainer Timo Schultz freute sich über den regen Betrieb in der Woche vor der Partie beim 1. FC Schweinfurt 05.
Teilweise auf zwei Plätzen parallel lief am Mittwoch die intensive Trainingseinheit der Fußballer des Drittligisten VfL Osnabrück auf der Illoshöhe. Vier Torhüter nahmen teil: Neben Lukas Jonsson, Niklas Sauter und Mats Remberg ergänzte erneut Felix Wessels aus der U19 das Trio des Profikaders. Ebenfalls aus der Jugend - gut praktikabel zur Zeit der Herbstferien - war erneut Luca Kröger mit dabei: Der 16-Jährige war der 24. Feldspieler im Training, weil alle anderen 23 beim VfL unter Vertrag stehenden Profis sich fit auf dem Platz meldeten: Auch Bernd Riesselmann, der zuletzt krankheitsbedingt etwas kürzergetreten hatte und nun wieder voll dabei war.
28 ambitionierte Fußballer so anzuleiten, dass sie sich nicht nur auspowern, sondern auch mit Freude kicken und sich dem Trainer zeigen können: Rein organisatorisch eine gar nicht mal so leichte Aufgabe, die das Trainerteam aber mit der Belegung zweier Plätze clever löste: Dem Hauptplatz sowie dem kleineren Feld fünf auf der Illoshöhe. Trainer Timo Schultz störte der erhöhte Orga-Aufwand gar nicht, im Gegenteil: „Das macht doch viel mehr Spaß als ein Szenario, in dem wir zu wenige sind, um elf gegen elf zu spielen. Wenn dann ab und an mal einer dabei aussetzt und auf dem kleinen Feld eine individuelle Extra-Übung einstreut, macht auch die mehr Spaß“, so der Chefcoach.
Die Intensität stimmte jedenfalls bei den Start-Stopp-Spielen über den großen Platz sowie nebenan auf dem kleineren, auf dem zwischendurch zudem ein Turnier im Modus drei gegen drei ausgetragen wurde. Bereit für die Herausforderung 1. FC Schweinfurt 05 sind sie alle beim VfL Osnabrück - jetzt gilt es für den Auftritt beim Tabellenletzten am Samstag um 16.30 Uhr, die richtige Formation und die richtige Einstellung auf einem zu erwartenden tiefen Geläuf zu finden.