Onabrück  Noch ein Trickdiebstahl in Osnabrück: Polizei sucht nach Täter

Catharina Peters
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Von Catharina Peters
| 11.10.2025 14:06 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Polizei sucht nach Trickdieben in Osnabrück. Foto: Michael Gründel
Die Polizei sucht nach Trickdieben in Osnabrück. Foto: Michael Gründel
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In Osnabrück treiben weiterhin Trickdiebe ihr Unwesen. Die Polizei Osnabrück warnt vor Tätern, die vor allem Senioren betrügen.

Erneut ist es in Osnabrück zu einem Trickdiebstahl in einer Einrichtung für betreutes Wohnen gekommen. Die Polizei berichtete bereits am Mittwoch von einem Vorfall.

Im ersten Fall soll sich ein Unbekannter gegen 17.30 Uhr unbefugt Zutritt zu einem Wohnheim im Stadtteil Schölerberg verschafft haben. Der Dieb soll sich demnach gegenüber einer 89-jährigen Bewohnerin als Mitarbeiter der Malteser ausgegeben haben. In einem unbeobachteten Moment habe der Täter das Mobiltelefon und die Geldbörse der Seniorin entwendet.

Die Polizei berichtet nun von einem weiteren Trickdiebstahl, der sich ebenfalls am Mittwoch ereignet habe. Um 19 Uhr soll sich in einem betreuten Wohnen in der Innenstadt ein Unbekannter als Mitarbeiter eines Hausnotrufdienstes ausgegeben haben. Unter dem Vorwand, die Notfallknöpfe überprüfen zu müssen, sei der Mann in die Wohnung einer 82-jährigen Bewohnerin eingedrungen und habe ihre Geldbörse gestohlen.

Nach Angaben der Geschädigten wurde der Täter wie folgt beschrieben: männlich, ungefähr 180 bis 185 cm groß, braune Haare. Er solle eine dunkelgrüne Jacke, eine schwarze Hose, schwarze Schuhe und eine Cap getragen haben.

Die Polizei Osnabrück hat den eigenen Angaben nach die Ermittlungen aufgenommen und prüft mögliche Zusammenhänge zwischen den beiden Taten. Hinweise zu dem beschriebenen Mann oder verdächtigen Beobachtungen nehmen die Ermittler unter 0541 327-3203 oder -2115 entgegen.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei erneut vor Trickdiebstählen. Es sollten keine unbekannten Personen in die Wohnung gelassen werden. Mitarbeitende von Hilfsdiensten, Handwerksbetrieben oder Behörden könnten sich immer ausweisen. Im Zweifel solle die Echtheit des Besuchs telefonisch überprüft werden.

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