Osnabrück  Handwerkskammer Osnabrück investiert mehrere Millionen in neues Kompetenzzentrum

Leonard Fischer
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Von Leonard Fischer
| 13.10.2025 17:11 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Seit einigen Tagen laufen die Bauarbeiten zum neuen Land- und Baumaschinenkompetenzzentrum der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim auf Hochtouren. Der Entwurf zeigt, wie das neue Gebäude aussehen soll. Foto: Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim
Seit einigen Tagen laufen die Bauarbeiten zum neuen Land- und Baumaschinenkompetenzzentrum der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim auf Hochtouren. Der Entwurf zeigt, wie das neue Gebäude aussehen soll. Foto: Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim
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Die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim erweitert ihre Bildungsstätte an der Bramscher Straße. Für mehr als 20 Millionen Euro entsteht ein Land- und Baumaschinenkompetenzzentrum, das zentrale Anlaufstelle für Aus- und Weiterbildungen werden soll – doch wie wird das Gebäude tatsächlich aussehen?

Aus dem ehemaligen Gelände des Autohauses Becker ist seit einigen Tagen eine Großbaustelle geworden. Mit einer Investitionssumme im zweistelligen Millionenbereich baut die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim ein neues Zentrum für Berufsbildung und Technologie. Außerdem wird ein weiteres Gebäude umfangreich modernisiert.

Die Baugrube ist bereits ausgehoben und die Fundamentarbeiten laufen auf Hochtouren. „Es wird gebaggert, gebaggert und gebaggert, allmählich sieht es aus wie eine kleine Mondlandschaft“, sagt Andreas Lehr, Pressesprecher der Handwerkskammer.

Neu entstehen soll das Berufsbildungs- und Technologiezentrum am Standort Bramscher Straße 134 bis 136. In dem Neubau sollen Kurse der überbetrieblichen Ausbildung sowie Fort- und Weiterbildungen stattfinden.

„Es wird keine reine Werkstatt, sondern ein zukunftsgewandtes Kompetenzzentrum, bei dem sowohl die großen landwirtschaftlichen Maschinen als auch digitale Simulatoren zum Einsatz kommen werden“, erklärt Lehr.

Lehr blickt zuversichtlich auf den Baufortschritt: „Parallel zum Neubau des BTZ erneuern wir auf der anderen Straßenseite aktuell unsere Tischler- und Malerwerkstätten.“

Beide Bauprojekte werden vom Bundesministerium für Bildung und dem Kultusministerium Niedersachsen gefördert, wobei die Handwerkskammer einen Eigenanteil von 30 Prozent übernimmt.

„Durch die Modernisierung und den Neubau entsprechen beide Werkstattgebäude dem neuesten Stand der Technik und bieten beste Voraussetzungen für die anspruchsvollen Aus- und Weiterbildungsangebote im BTZ Osnabrück“, erklärt Claus-Dominik Wedeking, Geschäftsführer des Berufsbildungs- und Technologiezentrums.

Leitungen für Hydraulik und Öl werden ebenfalls verlegt, die für den Betrieb von Modellen der großen Arbeitsgeräte benötigt werden. Durch die Modernisierung des Werkstattkomplexes werde ein zukunftsfähiger Ort für die Bildung im Handwerk geschaffen.

Inzwischen ist die Baustelle enorm gewachsen, weshalb die Handwerkskammer erste Sicherheitsmaßnahmen ergriffen hat. „Einige Leute drücken sich vor Ort bereits die Nasen platt, darum haben wir jetzt einen Sichtschutz installiert“, erklärt Pressesprecher Andreas Lehr.

Es sei wichtig, auf einer so großen Baustelle, wo es schnell unübersichtlich werden kann, gefährlichen Situationen vorzubeugen. Zurzeit setzt die Handwerkskammer für das Ende der Bauarbeiten den Dezember 2027 an.

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