Osnabrück Hermann-Ehlers-Straße in Sutthausen: Sanierung mit Verbesserungen für Radler
Die Hermann-Ehlers-Straße in Sutthausen ist häufig Thema im Bürgerforum. Nun gibt es konkrete Pläne für Verbesserungen. Was dort geplant ist.
Sie ist eine wichtige Verbindung vom Südkreis zur A30 und in die Innenstadt Osnabrücks – doch der Straßenbelag ist stark beschädigt. Das soll sich ändern, wovon nicht nur Radfahrer profitieren sollen.
Im Bürgerforum Sutthausen/Hellern wurde der Stand der Planungen vorgestellt. Der Abschnitt vom Bahnhof Sutthausen bis zur Ringstraße ist bereits 2023 saniert worden. Jetzt folgt der zweite Bauabschnitt von der A30-Auffahrt am Wulfter Turm bis zur Straße „An der Rennbahn“.
Ab April 2026 soll es losgehen, die Bauzeit beträgt rund zwölf Wochen. Franz Littwin vom Fachbereich Städtebau machte deutlich, dass es keine grundhafte Erneuerung, sondern nur eine neue Deckschicht geben wird.
Trotzdem sind Verbesserungen für Radfahrer vorgesehen. Die derzeit 1,30 Meter schmalen Radstreifen werden auf bis zu 1,85 Meter verbreitert. Möglich wird das durch geänderte Markierungen: Die Fahrbahnen werden schmaler, damit mehr Platz für Radstreifen und Bushaltestellen entsteht.
An der Adolf-Staperfeld-Straße sowie am Knotenpunkt „Am Wulfter Turm“ sind Absenkungen und Anpassungen geplant, damit Radfahrende sicher vom Geh- auf den Radweg wechseln können. Auch eine bauliche Schutzinsel ist vorgesehen.
Das betrifft die Einmündung der Adolf-Staperfeld-Straße sowie den Knotenpunkt bei der Kreuzung „Am Wulfter Turm“, wo der Radstreifen auf 1,60 m verbreitert werden kann. Im Gespräch seien auch Trennelemente, die den Radstreifen vom motorisierten Verkehr trennen.
Zum Schutz von Fußgängern wird die Mittelinsel auf Höhe der Adolf-Staperfeld-Straße von zwei auf 2,50 Meter verbreitert. Der Fahrstreifen stadteinwärts wird auf 3,25 Meter reduziert – regelkonform und für Schwerlastverkehr geeignet. Parkplätze sollen in größerer Entfernung angeordnet werden, damit Sichtachsen frei bleiben.
Ob es während der Bauzeit zu Vollsperrungen kommt, konnte Littwig nicht sagen. Auch die Frage, ob diese Baustelle erst nach Abschluss der Vollsperrung auf der Straße „Zum Forsthaus“ eingerichtet wird, am besten sogar erst in den Sommerferien 2026, blieb offen. Nach Fertigstellung dieses zweiten Bauabschnittes ist dann die letzte Strecke dran, die auch die Kreuzung mit der Malberger Straße betrifft.