Osnabrück Findlinge sollen Falschparker an „An der Nette“ in Osnabrück fernhalten
Der Osnabrücker Ratsgruppe Grüne/Volt sind Falschparker an der Straße An der Nette ein Dorn im Auge. Was sagt die Stadt dazu? Eine Antwort auf die Anfrage der Gruppe aus dem August liegt nun vor.
Findlinge, ein neuer Parkplatz und die Einführung einer Einbahnstraße sollen Falschparker von der Straße An der Nette in Osnabrück fernhalten. So kündigt es die Stadt jetzt auf einer Anfrage der Ratsgruppe Grüne/Volt an.
Dieser sind die dortigen Falschparker ein Dorn im Auge – schließlich sei das eine wichtige Verbindung im Naherholungsnetz für Radfahrer und Fußgänger. Das Befahren, Wenden, Halten und Parken auf der Straße mit Autos stehe dem entgegen und gefährde andere Verkehrsteilnehmer. Außerdem werde bis in den Uferbereich der Nette geparkt, heißt es in der Anfrage aus dem Stadtentwicklungsausschuss.
Demnach hätten bereits vor den Bauarbeiten an der Vehrter Landstraße vor allem die Kleingärtner auf dem dort damals noch unbefestigtem Randstreifen geparkt, was nach Fertigstellung der Straße aufgrund der beidseitigen Geh- und Radwege nicht länger möglich sei.
Zwischen der Vehrter Landstraße und An der Nette befinden sich zahlreiche Kleingärten. Grüne und Volt befürchten eine Verlagerung des Parkens auf Letztere.
Deren Befürchtung ist längst Realität: Auch schon vor dem Ausbau der Vehrter Landstraße hätten an An der Nette regelmäßig Autos geparkt, heißt es in der Antwort der Stadtverwaltung an den Ausschuss.
Das Parken sei dort „aufgrund der schmalen Restfahrbahnbreite“ weitgehend verboten, heißt es in der Antwort der Stadtverwaltung. Damit das Falschparken künftig nicht mehr möglich ist, werde die Stadt Findlinge in den „wilden Parkbuchten“ auslegen. „Diese verhindern zum einen das illegale Parken, zugleich wird auf einfache Art dem Baumschutz Rechnung getragen.“
Darüber hinaus sei angedacht, die Straße zur Einbahnstraße zu machen. „Das Befahren/Parken wäre in diesem Fall nur noch in eine Richtung möglich, ein Wenden und Parken damit ausgeschlossen“, schreibt die Stadt. Für Radfahrer bliebe die Straße, wie üblich in Osnabrück, in beide Richtungen befahrbar.
Grüne und Volt wollten von der Stadt ferner wissen, ob diese mit den Laubenpiepern gesprochen habe, ob und gegebenenfalls wie diese ihre Kleingärten an An der Nette gut ohne Kraftfahrzeuge nutzen könnten.
Hat sie. Auf ihren eigenen Flächen soll die Kleingartensiedlung demnach einen eigenen Parkplatz erhalten, der mit dem Ausbau der Vehrter Landstraße gebaut wird. Zudem werde es Zufahrtsmöglichkeiten in Form von Rampen geben, die in die Anlage hineinführen.
Nicht zuletzt rechnet die Stadtverwaltung damit, dass sich die Lage an der Straße An der Nette mit dem Abschluss der Bauarbeiten an der Vehrter Landsstraße deutlich entspanne.