Osnabrück E-Bus-Quote in Osnabrück steigt auf 94 Prozent
Die Stadtwerke Osnabrück bauen ihre E-Bus-Flotte aus. Nun sind die ersten von 19 Solobusse angekommen. Damit steigt die E-Bus-Quote bei den Stadtwerken auf 94 Prozent.
Die ersten acht von insgesamt 19 neuen eCitaro-Solobussen sind in dieser Woche bei den Osnabrücker Stadtwerken angekommen. Sie kommen ab dem 1. November auf den Metrolinien M1 bis M5 zum Einsatz, teilten die Stadtwerke mit. „Bis Ende Oktober sollen und werden alle 19 eCitaros bei uns sein“, wird Tanja Stiegeler, Geschäftsführerin der SWO Mobil, in der Mitteilung wiedergegeben.
Mit den Neuzugängen steige der Anteil elektrischer Busse in Osnabrück auf rund 94 Prozent – den Stadtwerken zufolge ein bundesweiter Spitzenwert.
Die neuen eCitaro-Solobusse von Mercedes-Benz sind zwölf Meter lang, verfügen über drei Einstiegstüren und bieten Platz für bis zu 69 Fahrgäste. Barrierefreiheit gewährleisten unter anderem eine Klapprampe an der mittleren Tür sowie eine besondere Ausstattung für Menschen mit Sehbeeinträchtigung.
Im Innenraum stehen den Fahrgästen USB-Doppelladesteckdosen zur Verfügung. Eine CO2-Wärmepumpe sorgt für Wärme im Inneren.
Dank fünf Batteriepaketen mit insgesamt 491,5 kWh erreichen die Fahrzeuge eine Reichweite von über 270 Kilometern. Geladen wird sowohl im Depot als auch an Schnellladestationen an den Endhaltestellen der Metrobus-Linien.
Einen zweistelligen Millionenbetrag investieren die Stadtwerke in die 19 Busse. Mehr als die Hälfte wird durch Fördermittel von Bund und Land abgedeckt.
Eine zentrale Bedingung der Förderung: Für jeden neuen E-Bus wird ein Dieselbus ausgemustert. Damit verbleiben im Fuhrpark der Stadtwerke künftig nur noch fünf Dieselbusse – vier Gelenkbusse mit Euro-6-Abgasnorm und ein Solobus.
Nun müssen sich die Fahrer mit den neuen Bussen vertraut machen; denn die neuen eCitaros unterscheiden sich in einigen Punkten – unter anderem durch digitale Rückfahrkameras statt klassischer Spiegel sowie durch neue Assistenzsysteme wie Sideguard Assist 2 und Frontguard Assist.
Bei den bisherigen E-Bussen, die die Stadtwerke einsetzen, handelt es sich ausschließlich um Gelenkbusse.