Osnabrück VfL Osnabrück: Infoveranstaltung zum Umbau der Bremer Brücke
Vereinsmitglieder und Dauerkartenbesitzer des VfL Osnabrück können bald Informationen zum Planungsstand der Sanierung der Bremer Brücke erhalten. Die Veranstaltung findet statt am 7. Oktober um 18 Uhr auf der Nordtribüne der Bremer Brücke.
Der VfL Osnabrück kündigt an, in der übernächsten Woche erstmals ausführlicher zum Stand der geplanten Umbauten und Sanierungsarbeiten im Stadion zu informieren. VfL-Geschäftsführer Michael Welling hatte im aktuellen „Brückengeflüster“ der NOZ Medien bereits davon gesprochen, Anfang Oktober einen Blick durch das Schlüsselloch zu gewähren. Nun ist klar: Für Vereinsmitglieder und Dauerkartenbesitzer besteht diese Möglichkeit am 7. Oktober um 18 Uhr - im Stadion selbst, auf der Nordtribüne der Bremer Brücke.
Ende 2024 hatte der Rat der Stadt Osnabrück 4,4 Millionen Euro bereitgestellt, um die Sanierung der baufälligen Bremer Brücke zu planen. Im Zuge des Sanierungsprojektes wird die Stadt Osnabrück die Stadiongesellschaft zum 1.7.2026 vollständig übernehmen. Der VfL Osnabrück bleibt Pächter des Stadions, hat zukünftig aber keine Anteile mehr an der Gesellschaft.
Im August ist laut Welling der Generalplaner mit der Planung der Sanierung beauftragt worden. Im Projektteam, in dem auch die Lila-Weißen beteiligt sind, wird aktuell unter Hochdruck gearbeitet, um dem Rat der Stadt Osnabrück eine Grundlage für die entscheidende Ratssitzung am 4. November vorzustellen. Einen Eindruck vom gegenwärtigen Planungsstand soll nun die Informationsveranstaltung am 7. Oktober vermitteln.
Welling wird dort gemeinsam mit dem von der Stadt beauftragten Umbau-Chefkoordinator Jan Jansen sowie Nils Dethlefs von ppp (Architekten und Generalplaner) zum aktuellen Planungsstand berichten. Interessierte Mitglieder und Dauerkartenbesitzer können sich hier für die Veranstaltung anmelden.
Anfang November soll dann der Rat der Stadt Osnabrück über die konkrete Umsetzung und die Freigabe der prognostizierten Kosten für die Sanierung der Bremer Brücke abstimmen. Bei positivem Beschluss besteht die Chance, ab Sommer 2026 mit der Sanierung des Stadions zu beginnen. 33 Millionen Euro würden über die Beihilfe und der Restbetrag über den Kapitalmarkt finanziert werden. Der VfL beteiligt sich daran über die Zeit durch eine markt- und wettbewerbsübliche Pacht, die die Spielbetriebsgesellschaft an die dann städtische Stadiongesellschaft zahlt.