Bremen Großrazzia in Bremen: Polizei schließt fünf Betriebe wegen Schwarzarbeit und illegalem Glücksspiel
Die Polizei Bremen hat gemeinsam mit mehreren Behörden 20 Betriebe kontrolliert, Drogen und Bargeld sichergestellt sowie fünf Geschäfte wegen Verdachts auf Schwarzarbeit und weitere Verstöße geschlossen.
Gemeinsam mit dem Ordnungsamt, dem Zoll, dem Gewerbeamt sowie der Kassenprüfung des Finanzamtes und der Handwerkskammer hat die Polizei Bremen am Mittwoch, 24. September, behördenübergreifende Kontrollen durchgeführt. Ziel der Maßnahmen war laut Bericht die Bekämpfung öffentlich wahrnehmbarer Kriminalität sowie die Überprüfung gewerblicher Betriebe im Bahnhofsquartier, der Innenstadt sowie im Ostertor-/Steintorviertel und der Neustadt.
Insgesamt wurden den Angaben zufolge 20 Gewerbeeinheiten, wie Kioske, Imbisse und Barbershops kontrolliert. Parallel dazu führten zivile und uniformierte Polizeikräfte Maßnahmen gegen den Straßenhandel mit Betäubungsmitteln durch. Bei den Personenkontrollen und Identitätsfeststellungen seien unter anderem Betäubungsmittel wie Kokain, Ecstasy und Cannabis und Bargeld aufgefunden und sichergestellt worden.
Mithilfe von Diensthunden wurden Drogenbunker aufgespürt. In der Folge fertigte die Polizei diverse Strafanzeigen, hauptsächlich wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Darüber hinaus wurden mehrere Platzverweise ausgesprochen und Betretungsverbote durchgesetzt.
Vier Barbershops in der Neustadt, der Östlichen Vorstadt und in Mitte sowie ein Café in Mitte seien laut Bericht „aufgrund erheblicher Mängel“ geschlossen worden. „Hier lagen unter anderem der Verdacht auf Schwarzarbeit und illegales Glücksspiel, baurechtliche Verstöße und erhebliche Kassenmängel vor“, wie die Beamten erklären. Beweismittel wurden sichergestellt und die Geschäfte vor Ort versiegelt.
Die Polizei Bremen kündigt an, „auch künftig mit starken Partnern an ihrer Seite konsequent gegen Drogenhandel und ordnungswidriges Verhalten im öffentlichen Raum“ vorzugehen. Solche Maßnahmen würden „nachhaltig zur Erhöhung der Sicherheit und des Sicherheitsgefühls in der Stadt“ beitragen, wie es abschließend heißt.