Osnabrück  Katastrophenschützer im Landkreis Osnabrück: So bereiten Sie sich auf den Ernstfall vor

Raphael Steffen
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Von Raphael Steffen
| 27.09.2025 16:22 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Die Behörden raten, dass jeder Haushalt Vorräte für zehn Tage anlegen sollte. Foto: imago images/Jochen Tack
Die Behörden raten, dass jeder Haushalt Vorräte für zehn Tage anlegen sollte. Foto: imago images/Jochen Tack
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Katastrophenschützer im Landkreis Osnabrück raten zur Vorsorge für Krisen und Kriege. Der Artikel nennt wichtige Dokumente und zeigt, welche Vorräte laut Behörden für den Ernstfall empfohlen werden.

Hinweis: Dieser Text ist erstmals Ende September erschienen.

Benedikt Guss hat seine Dokumentenmappe in digitaler Form immer bei sich. Das Stammbuch mit den wichtigsten Familienurkunden, Kontoverträge, Zeugnisse, Testament, Personalausweis, Führerschein, Impfpass – alle diese Unterlagen sollte man parat haben. Für den Fall, dass man unerwartet sein Zuhause verlassen muss, etwa wegen einer Naturkatastrophe oder eines Krieges.

Lange wurden Menschen, die Vorräte anlegen und sich für den Tag X wappnen, als Prepper belächelt. Dabei ist der Gedanke, sich auf den Ernstfall vorzubereiten, gar nicht so falsch. Dazu wird man von den Behörden sogar explizit aufgefordert. „Wir werden versuchen, Krisen zu managen, aber jeder Bürger sollte selbst vorsorgen“, sagt Guss, Katastrophenschützer beim Landkreis Osnabrück.

Dabei geht es um Nahrungsmittel, Medikamente, Hygieneartikel und ähnliche Dinge. Guss hat eine Übersicht zusammengestellt.

Bei Essen und Trinken orientieren Sie sich am besten an einer Aufstellung des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Die folgende Übersicht gilt für eine Person und zehn Tage bei durchschnittlicher täglicher Energiezufuhr von 2200 Kilokalorien:

Eine detaillierte Aufstellung finden Sie hier:

Mit dem Vorratskalkulator können Sie Ihren Bedarf selbst berechnen.

Wenn der Strom ausfällt, helfen diese Dinge:

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