Osnabrück  Secondhand trifft Luxusmarke: „Gustav“ eröffnet in der Osnabrücker Innenstadt

Lina Assenheimer
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Von Lina Assenheimer
| 19.09.2025 12:46 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Christoph Rohde in seinem ersten Pop-up-Store „Gustav“ für Secondhand-Vintage- und Markenmode im ehemaligen Esprit. Foto: BaRo-Tex UG
Christoph Rohde in seinem ersten Pop-up-Store „Gustav“ für Secondhand-Vintage- und Markenmode im ehemaligen Esprit. Foto: BaRo-Tex UG
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Von Hugo Boss bis Vintage: In den ehemaligen Esprit-Räumen öffnet am Samstag, 20. September, ein neuer Pop-up-Store. Für Betreiber Christoph Rohde ist es mehr als ein Geschäft. Es ist ein Projekt mit Zukunft.

Für etwa sechs Wochen eröffnet Christoph Rohde seinen ersten Pop-up-Store für Vintage- und Markenbekleidung in der Großen Hamkenstraße 30 in Osnabrück (ehemals Esprit-Filiale). Gustav, so der Name des Geschäfts, bietet ab Samstag, 20. September, 11 Uhr ein abwechslungsreiches Secondhand-Sortiment zum Kauf an.

Rohde stammt aus der Nähe von Hannover. Er entschied sich bewusst für Osnabrück, weil viele seiner langjährigen Lieferanten in dieser Region ansässig seien.

„Ich fühle mich der Stadt verbunden“, sagt der 45-jährige Geschäftsführer von BaRo-Tex UG (Großhandel für Secondhand Designer- und Vintagemode). Darüber hinaus sei Osnabrück als Universitätsstandort mit seiner großen Innenstadt besonders attraktiv.

Das Angebot von Gustav ist breit gefächert: Neben klassischer Vintagemode aus den letzten Jahrzehnten finden Kunden aktuellere Waren, die maximal ein Jahr alt seien. Darunter fielen unter anderem Hugo-Boss-Hemden und Jacketts. Weiterhin führe das Geschäft Marken wie Tommy Hilfiger und Ralph Lauren. Das Konzept greife damit aktuelle Themen wie Nachhaltigkeit auf.

„Es geht nicht nach dem Prinzip ‚solange der Vorrat reicht‘ – ständig kommen neue Artikel hinzu. Unser Lager ist voll und die Auswahl wird regelmäßig rotieren“, erklärt der Hamelner gegenüber unserer Redaktion. Auch werden vereinzelt Neuwaren angeboten, sodass für nahezu jeden Geschmack etwas dabei sei.

Für Rohde ist Gustav der erste Pop-up-Store überhaupt. „Es ist ein spannendes und aufregendes Projekt“, sagt er. „Wenn alles gut geht, soll es weitere Geschäfte dieser Art in wechselnden Städten geben.“

In den Räumen befand sich bis vor Kurzem eine Esprit-Filiale. Danach nutzte bereits ein anderer Pop-up-Store (Reheaven) die Fläche. Gustav bleibt bis zum 30. Oktober in der Lokalität.

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