Bremen Schon mehr als 200 Autos betroffen: Polizei Bremen verstärkt Maßnahmen
Nach neuen Fällen zerstochener Reifen in Bremen-Neustadt mit mehr als 40 betroffenen Autos verstärkt die Polizei die Präsenz. Sie prüft Zusammenhänge zu vorherigen Sachbeschädigungen in anderen Stadtteilen.
Nach den Sachbeschädigungen an rund 160 Fahrzeugen in Horn-Lehe und Oberneuland ist es nach Angaben der Polizei Bremen in der Nacht zu Mittwoch auch in der Neustadt zu ähnlichen Vorfällen gekommen. Dort seien dem Bericht zufolge bislang über 40 Autos mit zerstochenen Reifen festgestellt worden.
Tatorte sind hier beispielsweise die Hohentorsheerstraße, die Langemarckstraße oder die Rheinstraße. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen intensiviert, wie die Behörde mitteilt. Die Tatortgruppe habe „umfangreiche Spuren“ gesichert, zudem würden derzeit mögliche Videoaufzeichnungen ausgewertet, heißt es weiter. „Zur Motivation der bislang unbekannten Täterinnen oder Täter können noch keine Angaben gemacht werden – sämtliche Hintergründe und mögliche Zusammenhänge werden geprüft, ein gezieltes Vorgehen kann derzeit nicht ausgeschlossen werden“, erklären die Beamten.
Die Polizei Bremen setzt nach eigenen Angaben in den kommenden Nächten gezielt Streifen im Stadtgebiet ein und bittet Anwohner weiterhin um erhöhte Aufmerksamkeit. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in den betroffenen Bereichen beobachtet haben, werden gebeten, sich umgehend beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 3623888 zu melden.