Osnabrück  Paukenschlag: Osnabrücks Erste Kreisrätin Rosensträter kandidiert nicht erneut

Marcus Alwes
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Von Marcus Alwes
| 17.09.2025 13:45 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Das war im Jahr 2018: Die damals neue Erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter stellte sich im Kreishaus am Schölerberg in Osnabrück vor. Foto: Michael Gründel
Das war im Jahr 2018: Die damals neue Erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter stellte sich im Kreishaus am Schölerberg in Osnabrück vor. Foto: Michael Gründel
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Paukenschlag im Kreishaus am Schölerberg in Osnabrück: Die Erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter verzichtet im kommenden Jahr auf eine erneute Kandidatur. Was ist der Grund? Was sagt sie selbst?

Die Erste Kreisrätin des Landkreises Osnabrück, Bärbel Rosensträter, hat mitgeteilt, dass sie nach Ablauf ihrer Amtszeit am 30. September 2026 nicht für eine zweite Amtszeit zur Verfügung stehen wird – und sorgt damit für einen Paukenschlag.

„Nach reiflicher Überlegung habe ich entschieden, für mich persönlich ein neues Kapitel aufzuschlagen und meinem Berufsweg eine neue Wendung zu geben“, wird Rosensträter am Mittwoch in einer Pressemitteilung zitiert. Bereits in der Vergangenheit habe sie regelmäßig nach fünf bis acht Jahren neue Aufgaben übernommen, sobald Strukturen gut etabliert gewesen seien, heißt es in der Erklärung weiter. „Daran möchte ich auch ab Oktober 2026 anknüpfen.“

In der Kreisverwaltung am Schölerberg war und ist Rosensträter als Wahlbeamtin unter anderem seit dem Jahr 2018 für die Bereiche Finanzen und Personal verantwortlich. Beides zuletzt angesichts einer angespannten Haushaltslage, knapper Kassen und einer sehr kontrovers diskutierten Kreishaussanierung keine einfachen Aufgaben.

Mit Blick auf die Suche nach einem Nachfolger im Verwaltungsvorstand betont die Erste Kreisrätin: „Es geht ja hier noch um einen Vorlauf von einem Jahr. Ich möchte Landrätin und Kreistag früh genug Bescheid geben, damit alle Mechanismen für die Wiederbesetzung rechtzeitig anlaufen und ein nahtloser Übergang gewährleistet ist.“

In einer ersten Reaktion auf die Verzichtserklärung von Rosensträter dankte Landrätin Anna Kebschull der Verwaltungsexpertin für die offene Kommunikation und ihre bisherige Arbeit: „Bärbel Rosensträter hat in den vergangenen Jahren maßgeblich dazu beigetragen, wichtige Prozesse in der Kreisverwaltung voranzubringen“, so Kebschull. Sie freue sich deshalb auf die weitere Zusammenarbeit im verbleibenden Jahr „und danke ihr bereits heute für ihr großes Engagement“, so die Landrätin.

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