Osnabrück Kritik an „verschlafener Verkehrswende“: Fridays for Future Osnabrück ruft zu Klima-Demo auf
Die nächsten bundesweiten Klima-Demos von Fridays for Future stehen an, Osnabrück ist wieder dabei. Los geht es am Samstag um 14 Uhr am Theater.
Am Samstag, 20. September 2025, demonstriert Fridays for Future (FFF) in mehr als 60 Städten in Deutschland unter dem Motto „Exit Gas – EnterFuture“ für ambitionierten Klimaschutz. Osnabrück ist dabei, teilt die lokale FFF-Gruppe mit.
Gleichzeitig ist der September in Osnabrück ein Aktionsmonat von Gruppen der Klimagerechtigkeit im Bündnis KlimaKoop. Fridays for Future Osnabrück veranstaltet zusammen mit diesem Bündnis am Samstag um 14 Uhr vor dem Theater eine Kundgebung. Ab 15 Uhr ziehen die Demonstranten zum Hauptbahnhof, wo eine Zwischenkundgebung geplant ist. Danach geht es zurück zum Theater.
Die Klimabewegung kritisiert auf nationaler Ebene die Pläne der Bundesregierung für den Ausbau klimaschädlicher Gasinfrastruktur und fordert einen konsequenten Gasausstieg sowie den Ausbau erneuerbarer Energien.
Auf lokaler Ebene steht für das Bündnis die „verschlafene Verkehrswende“ im Mittelpunkt. Sie sprechen zudem den „viel zu mickrigen Markt der Mobilität“ der Stadt an, der zuvor, von 10 bis 14 Uhr, auf dem Domvorplatz stattfinden wird.
FFF Osnabrück kritisiert immer wieder die aus ihrer Sicht mangelnde Umsetzung des Radentscheids und veranstaltet regelmäßig Fahrrad-Demos. Die neunte Demo dieser Art findet am Freitag, 19. September, statt und widmet sich dem Ausbau der Natruper Straße.
Während der Kundgebung am Samstag wird es Redebeiträge von Fridays for Future Osnabrück selbst, von Bündnispartnern aus der KlimaKoop wie unter anderem Robin Wood zum Zukunftswerk Osnabrück, dem BUND Osnabrück und Likos (Libertäre Kommunist_innen Osnabrück) geben. Außerdem sprechen das Organisationsteam der Filmreihe The Week und die Scientists4Future Osnabrück.