Kontrolle in Aurich und Wittmund Polizei ahndet fast jeden zweiten E-Scooter-Fahrer
Bei einer Sonderkontrolle in den Kreisen Aurich und Wittmund hat die Polizei bei fast jedem zweiten Fahrer Verstöße festgestellt. Was am häufigsten geahndet wurde.
Aurich - Fast jeder zweite E-Scooter-Fahrer ist bei einer Sonderkontrolle der Polizei geahndet worden. Die Beamten hatten vom 2. bis 4. September 2025 knapp 100 Fahrzeuge in den Kreisen Aurich und Wittmund überprüft, teilte die Inspektion Aurich/Wittmund mit. Häufigste Verstöße waren die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt, die unzulässige Nutzung von Gehwegen und Fußgängerzonen sowie das Fahren zu zweit auf einem E-Scooter. In einigen Fällen wurden Strafverfahren eingeleitet, weil E-Scooter unter Alkohol- oder Drogeneinfluss geführt wurden.
Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund wird auch in Zukunft sowohl angekündigte als auch unangekündigte Kontrollen durchführen, um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen.
Unfallzahlen steigen
Obwohl die Anzahl von Unfällen mit E-Scootern derzeit noch gering ist, zeigt die Unfallstatistik eine steigende Tendenz, so die Polizei. Nicht selten komme es dabei zu schweren Verletzungen. Bereits wegen der besonderen Bauweise der Fahrzeuge bestehe ein erhöhtes Unfallrisiko, das durch regelwidriges Verhalten zusätzlich steige.
Darüber hinaus weist die Polizei darauf hin, dass E-Scooter im öffentlichen Straßenverkehr erst ab einem Mindestalter von 14 Jahren benutzt werden dürfen.