Osnabrück Zandi und Davari: Über Instagram, die Verbindung zum Iran und den Start mit dem VfL Osnabrück
Ferydoon Zandi und Daniel Davari arbeiten zusammen beim VfL Osnabrück. Der Co- und der Torwarttrainer haben aber mehr gemeinsam als nur den Arbeitgeber: In der neuen Ausgabe des „Brückengeflüster“-Podcasts sprechen die Ex-Profis über ihre iranischen Wurzeln, ihre Karrieren im Fußball, die WM-Teilnahme mit dem Iran - aber natürlich auch über den Saisonstart mit dem VfL.
Auf die Frage, wer beim VfL Osnabrück die meisten Instagram-Follower hat, fand Daniel Davari schnell eine Antwort: Mit 337.000 Fans in dem Sozialen Netzwerk hat Co-Trainer Ferydoon Zandi die größte Reichweite. Wie es auch ohne großen Aufwand dazu kam, erzählt der 45-Jährige in der neuen Ausgabe des „Brückengeflüster“-Podcasts rund um den lila-weißen Fußball-Drittligisten.
Gemeinsam mit Torwarttrainer Davari spricht Zandi über seine große Bekanntheit im Iran, dem Land für dessen Nationalmannschaft er bei der Weltmeisterschaft 2006 in seinem Heimatland Deutschland auflief - ohne sich dabei im Mannschaftskreis auf Persisch unterhalten zu können. Ähnlich ging es Davari - ebenfalls Deutsch-Iraner - als er als Ersatztorwart gänzlich ohne Sprachkenntnisse mit der Nationalelf zur WM 2014 fuhr.
Die beiden Mitglieder des Trainerteams rund um Chef Timo Schultz eint also mehr als nur die Zusammenarbeit beim VfL, die vor einigen Wochen begonnen hat. Der Weg nach Osnabrück verlief für beide aber sehr unterschiedlich: Während Zandi als Spieler erst in Deutschland Karriere machte, bevor er in Zypern, im Iran und Katar spielte, blieb Davari in seiner Laufbahn fast durchgehend in Deutschland. Gemeinsam mit den Moderatoren Susanne Fetter und Malte Artmeier sprechen sie über ihre Zeit als Profifußballer, große Zeiten in der Bundesliga mit Kaiserslautern (Zandi) und Braunschweig (Davari) und die ersten Wochen beim VfL Osnabrück.
In der Stadt jedenfalls, das betonten beide, fühlen sie sich wohl - obwohl sie sie noch nicht ausgiebig bekundet haben. Vor allem in Davaris Fall steht das aber wohl bevor: Der 37-Jährige möchte nach vielen Jahren als Profi (Duisburg, Essen, Oberhausen) und Torwarttrainer (Oberhausen) im Ruhrgebiet nun hier in der Region sesshaft werden.