Gastronomie und Freizeit  Das sind die Pläne für die neue Auricher „Stadtperle“

Julia Conrads
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Von Julia Conrads
| 09.09.2025 09:47 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Marvin Herms an der Theke der Auricher „Stadtperle“, die derzeit renoviert wird. Foto: Julia Conrads
Marvin Herms an der Theke der Auricher „Stadtperle“, die derzeit renoviert wird. Foto: Julia Conrads
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Am 17. September 2025 soll das Restaurant „Stadtperle“ nach Renovierungsarbeiten wieder seine Türen öffnen. Worauf sich Gäste freuen können und was mit der alten „Tanzbar“ passiert.

Aurich - Abgeklebte Fenster und rätselhafte Social-Media Videos: Marvin Herms, der neue Inhaber der Auricher „Stadtperle“, hat die Neueröffnung spannend gestaltet. Inzwischen ist das Papier von den Fenstern verschwunden und das neue „Stadtperlen“-Schild hängt schon. Nur noch knapp eine Woche bleibt, bevor das Restaurant am 17. September öffnen soll. Und nicht nur das: Wenige Tage später sollen die ersten Gäste in seinen neuen Tanz- und Nachtclub „Pearl“, die ehemalige „Tanzbar“, strömen. Viel Arbeit, die er vor allem abends erledigen muss. Denn tagsüber ist Herms mit seiner Land- und Erdbau Firma und als Immobilien-Investor beschäftigt.

Ein neues Schild hängt schon und die Fenster sind nicht mehr abgeklebt: Auch von außen sind die Veränderungen an der Stadtperle zu sehen. Foto: Julia Conrads
Ein neues Schild hängt schon und die Fenster sind nicht mehr abgeklebt: Auch von außen sind die Veränderungen an der Stadtperle zu sehen. Foto: Julia Conrads

Seit Beginn der Arbeiten im Juli dieses Jahres hat sich in der „Stadtperle“ einiges getan: Der Innenraum wurde mit neuen Möbeln ausgestattet, der Boden aufbereitet, ein Gäste-W-Lan und das Kassensystem eingerichtet, erste Waren eingeräumt. Der Loungebereich wurde erweitert, damit Gäste sich dort auf ein Glas Wein treffen können, ohne ein Essen bestellen zu müssen. Den Platz dafür hat er vom Restaurant abgeknapst. Dort sind die Plätze von 285 auf 230 reduziert worden. Marvin Herms sieht darin einen Vorteil: Eine entlastete Küche soll dafür sorgen, dass die Gerichte immer hochwertig serviert werden.

Ruhige Eröffnung nach Renovierungsstress

Auch die Menükarte ist angepasst worden. „Die Renner haben wir behalten“, sagt Herms. Dazu würden vor allem einige Burger- und Schnitzelangebote zählen. Neu hinzugekommen sei eine Auswahl an Fleischgerichten wie Steak, aber auch neue Reis- und Pastagerichte sowie Bowls.

Aus der früheren „Tanzbar“ wird das neue „Pearl“. Foto: Julia Conrads
Aus der früheren „Tanzbar“ wird das neue „Pearl“. Foto: Julia Conrads

Noch blickt Herms der Eröffnung entspannt entgegen. Und das, obwohl es sein erstes Projekt dieser Art ist. Seine kaufmännischen Erfahrungen hätten ihm zwar ein wenig geholfen, dennoch hätte er eher bei null anfangen müssen. „Viele Kleinigkeiten, die man vorher nicht auf dem Schirm hat“, seien auf ihn zugekommen. Etwa die Hälfte der Belegschaft besteht aus bekannten, die andere aus neuen Gesichtern. Er sei froh, so „ein gutes Team im Background“ zu haben. In Zukunft möchte er die Betriebsführung abgeben, so Marvin Herms.

In dieser Woche stehen zwei Probeabende für geladene Gäste an. So möchte Herms das Team trainieren und Abläufe gegebenenfalls anpassen. Am 17. September muss alles perfekt ineinanderlaufen. Ab dann ist die „Stadtperle“ mittwochs bis sonntags ab 17 Uhr geöffnet, bis der letzte Gast geht.

Neben der Stadtperle gibt es noch eine zweite Perle

Den Eröffnungstag wolle er ruhig gestalten. Er möchte sein „ganzes Pulver nicht am Anfang schon verschießen“, sagt er. Ideen hat er aber schon einige: Livemusik an einigen Freitagen, ein Frühstücksangebot am Wochenende und auch einen Mittagstisch soll es wieder geben. Das soll jedoch nicht mehr in diesem Jahr passieren.

Auch mit seinem neuen Nachtclub „Pearl“ hat er einiges vor. Mottopartys und ein regelmäßig wechselndes DJ-Team sollen nun auch deutlich jüngere Gäste in den Club locken: Statt nur Ü30 wie in der alten „Tanzbar“ peilt Herms Ü18 als Zielgruppe an. Ab dem 20. September soll es losgehen. Immer sonnabends um 22 Uhr öffnet der Club, dessen Sound- und Lichtsystem optimiert wurde. Mit dem „Pearl“ möchte Herms „Aurich wieder etwas bieten“. Vor allem, nachdem die Diskotheken „Galaxy“ und „Aurum“ geschlossen wurden.

Mit der Kombination aus dem Restaurant Stadtperle und dem Nachtclub Pearl hat Aurich nach Meinung von Herms ein Alleinstellungsmerkmal: Gäste könnten am Sonnabend zum Abendessen kommen, sich danach für Getränke zur Lounge begeben und ab 22 Uhr im Pearl die Nacht ausklingen lassen.

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