Bremen „Super-Recognizer“ erkennt Taschendiebe in Bremen nach mehreren Wochen wieder
Ein „Super-Recognizer“ der Bundespolizei hat drei mutmaßliche Taschendiebe am Bremer Hauptbahnhof wiedererkannt. Die Jugendlichen wurden festgenommen.
Knapp drei Monate nach einem Taschendiebstahl im Bremer Hauptbahnhof ist es einem sogenannten „Super-Recognizer“ der Bremer Bundespolizei gelungen, drei mutmaßliche Taschendiebe zu identifizieren. Der Zivilfahnder, der die besondere Fähigkeit besitzt, Gesichter auch nach langer Zeit noch wiederzuerkennen, hatte die drei Tatverdächtigen am Mittwochabend gegen 20.30 Uhr in der Nähe des Hauptbahnhofs gesehen.
Anfang Juni dieses Jahres hätten die 15, 18 und 21 Jahre alten Jugendlichen und jungen Männer ihrem Opfer die Geldbörse gestohlen, nachdem sie ihn in der Haupthalle des Bremer Hauptbahnhofs zunächst angesprochen hätten, berichtete die Polizei. Anschließend hätten sie den betrunkenen Geschädigten umarmt und ihn nach draußen geführt. Dabei habe einer der Täter dem Mann das Portemonnaie unbemerkt aus der Tasche gezogen.
Bundespolizisten sicherten im Juni die Aufnahmen der Überwachungskameras und konnten das Trio darauf erkennen. Die Fahndung nach den Tatverdächtigen brachte zunächst keinen Erfolg. Nach dem die drei gestern nun durch den „Super-Recognizer“ wiedererkannt wurden, alarmierten die Bremer Bundespolizisten umgehend ihre uniformierten Kollegen. Die nahmen die drei Taschendiebe schließlich vorläufig fest. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet, die weiteren Ermittlungen werden durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Bremen geführt.