Digitalisierung in Justiz  E-Akte nun auch bei Staatsanwaltschaft Aurich

| 26.08.2025 12:20 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Das neue Gebäude der Staatsanwaltschaft Aurich an der Julianenburger Straße. Foto: Romuald Banik
Das neue Gebäude der Staatsanwaltschaft Aurich an der Julianenburger Straße. Foto: Romuald Banik
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Sie soll alles schneller, einfacher und sogar kostengünstiger machen. Mit diesen hohen Erwartungen ist die elektronische Akte auch bei der für Ostfriesland zuständigen Ermittlungsbehörde gestartet.

Aurich - Seit Dienstag, 26. August, hat die Digitalisierung in der niedersächsischen Justiz die Staatsanwaltschaft Aurich erreicht. Neu eingeleitete Ermittlungsverfahren werden künftig von den Polizeidienststellen elektronisch übermittelt und durch die Justiz weiterbearbeitet, teilte die Ermittlungsbehörde mit. Grundlage dieser Umstellung ist den Angaben zufolge die Strafprozessordnung, die spätestens ab 1. Januar 2026 die elektronische Aktenführung verpflichtend vorsieht.

Durch die E-Akte soll insbesondere der Rechtsverkehr zwischen Justiz und Polizei beschleunigt und die Bearbeitung digitaler Beweismittel vereinfacht werden. Zugleich solle nun ein „medien-bruchfreier Verkehr“ zwischen den Ermittlungsbehörden und den Strafgerichten möglich sein. Die Kommunikation erfolge künftig direkt über sichere digitale Schnittstellen, ohne Aktenversand per Post. Das spare Ressourcen und Kosten, heißt es.

Die Umstellung betreffe alle Beschäftigten gleichermaßen – von den Wachtmeistern bis zur Behördenleitung. Im Zuge der Einführung der elektronischen Akte wurden sämtliche Arbeitsplätze technisch neu ausgestattet. In den letzten Wochen fanden Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter statt. Ziel sei gewesen, den Einstieg in die elektronische Aktenwelt so reibungslos wie möglich zu gestalten.

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