Bramsche Blumensträuße aus dem eigenen Garten: Wer Stauden pflanzt, ist immer dekorativ versorgt
Immer einen frischen Blumenstrauß auf dem Tisch? Stauden pflanzen, dann sind immer Blumen für die Vase da! Auch Kräuter stehen Blumensträußen gut. Unsere Empfehlungen bringen Farbe in die Vase. Eine schnelle Nummer für Menschen ohne grünen Daumen ist auch dabei.
Frische Blumen in der Vase machen einfach Freude - egal, ob man sie geschenkt bekommt oder einfach als Dekoration fürs eigene Haus. Was wären Festlichkeiten wie Hochzeiten ohne Blumenschmuck? Es ist nicht übertrieben zu behaupten, dass Gartenbesitzer, die Stauden pflanzen, das ganze Jahr frische Blumen für die Vase schneiden können. Im Winter fallen die Sträuße weniger bunt und aufwändig aus, aber es gibt im abwechslungsreich bepflanzten Garten immer etwas, das blüht oder anderweitig schön aussieht. Das sind unsere Empfehlungen und Tipps.
Im Reich der Stauden ist die Formen- und Farbvielfalt schier unendlich, dementsprechend groß ist die Vielfalt der Blumensträuße aus dem Staudengarten.
Zum Beispiel diese Kreation, bei dem mit den Formen der Blüten gespielt wurde. Die Hortensie bringt Volumen ins Spiel, Sterndolde und Mazedonische Witwenblume spielen mit sich gleichender Form und abweichender Farbe. Zierlauch „Hair“ gibt seinen unverwechselbaren Charme dazu.
Hortensien können generell gut mitspielen bei Sträußen aus dem Garten, zumal es Sorten gibt, die ihre Blütenfarbe zum Herbst hin ändern. Die Rispenhortensie Limelight bekommt zum Beispiel dann einen Hauch von Rosa. Wer die Blüten genau dann schneidet, bewahrt diese Färbung auch als Trockenblume über den gesamten Winter.
Auch zu Patagonischem Eisenkraut (an sonnige Plätze im Garten pflanzen) sehen Hortensienblüten gut aus:
Eine schmückende Zutat für Sträuße, auch Trockensträuße, sind die Blüten der Edeldistel (Eryngium giganteum). Zugegebenermaßen handelt es sich um eine stachelige Beigabe für Blumensträuße, aber sie bleibt nicht ohne Wirkung.
In diesem Strauß wurde sie mit Hortensien, Sonnenhut (Rudbeckia), Katzenminze, Salbei, Rosmarin und Colaraute kombiniert:
Der fröhlich gelb blühende Sonnenhut (Rudbeckia) darf für farbenfrohe Blumensträuße, in denen sonniges Gelb sein darf, nicht fehlen.
Tränendes Herz (Dicentra spectabilis) gehört zu den Klassikern, die auch im Halbschatten gedeihen. Weniger bekannt dürfte sein, teilen die Gärtner im Bund der Deutschen Staudengärtner mit, dass sich die Staude als Schnittblume eignet und mit der Bogenform ihrer Rispen einem Strauß Eleganz verleiht. Die weiße Sorte „Alba“ lasse sich farblich besonders gut kombinieren, empfehlen die Profis. Wie die bekannte rosa blühende Art werde sie geschnitten, sobald sich rund die Hälfte der Knospen geöffnet habe.
Für alle, die blumigen Tischschmuck haben wollen, aber nicht allzuviel Aufwand im Garten treiben möchte, dieser Tipp: Phacelia (Bienenfreund) aussäen und Frauenmantel pflanzen.
Phacelia ist eine einjährige Pflanze, die bis auf den Winter im ganzen Jahr ausgesät werden kann, und Frauenmantel ist eine robuste Staude für sonnige Plätze, die wenig Ansprüche an den Gärtner stellt. Die lila-blauen Phaceliablüten sind nicht nur bei Bienen beliebt, sondern schmücken auch Blumensträuße. Kombiniert zum wirklich zarten Gelb der Frauenmantelblüten, wird schnell ein Blumenschmuck daraus. Die Blätter von Frauenmantel sind ebenfalls schmückend.
Warum nicht auch Küchenkräuter mit in Blumensträuße binden? Die Colaraute, aber auch Salbei und Rosmarin sehen nicht nur hübsch aus, sondern verleihen dem Strauß auch eine dufte Note.
Im Garten macht es Sinn, Stauden so auszuwählen, dass der Garten auch im Herbst noch schön aussieht. Aber selbst wenn nicht mehr viel blüht, lässt sich im Garten immer etwas Schönes finden. Die Blütenteller von Fetthenne machen zum Beispiel eine ganze Menge her.
Die letzten Rosenblüten machen auch in kleinen Gläschen noch eine gute Figur.
Bleiben wir bei Blütentellern: Schafgarbe gibt es in allen möglichen Blütenfarben. Die Blüten machen sich ebenfalls in der Vase gut. Im Garten liebt Schafgarbe einen sonnigen Platz.
Pfingstrosen sind ein beliebter Klassiker als Schnittblumen. Sie verleihen jedem Strauß eine romantische Note. Tipp: Nicht zu tief pflanzen, sonst bleibt die Blüte aus. Für die Vase werden sie geschnitten, sobald sich die Knospen geöffnet haben. Nach der Pflanzung braucht sie rund drei Jahre, bis sie sich etabliert hat, danach entfaltet sie ihre Pracht oft jahrzehntelang am gleichen Standort und blüht zuverlässig auf.
Streichelweich und kugelförmig: Kugeldisteln und Lampenputzergras sind ein dekoratives Duo, das in einem in einem sonnigen Beet ab Juli so viele Blütenstände bildet, dass man sich getrost für die Vase daran bedienen kann. Kugeldistel (Echinops) und Lampenputzergras (Pennisetum) können auch getrocknet werden und machen dann lange zusammen eine gute Figur in der Vase.
Wer im Beet zusätzlich zu den Stauden ein paar Einjährige ausgesät hat, kann farblich in die Vollen gehen. Bei diesem Strauß wurden zu Astilben, Phlox, Rose, Kerzenknöterich, Schafgarbe, Wasserdost und Herbstanemone auch Kornblume, Jungfer im Grünen und Kamille kombiniert. Dazu auch Dahlienblüten.
Dahlien sind ohnehin eine sichere Sache für Sträuße in der zweiten Jahreshälfte. Der Formen- und Farbvielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Solange Schnecken nicht die frisch austreibenden Dahlien fressen, kann nicht viel schiefgehen. Vielleicht auch ein paar Gladiolen dazu kombinieren?
Kennen Sie schon unseren kostenlosen Garten-Newsletter? Wir verschicken den Brief mit vielen weiteren Tipps und Anregungen für den Garten sowie Anekdoten aus den grünen Paradiesen einmal monatlich. Sie können sich für das kostenlose Angebot hier registrieren. Unsere Garten-Themenseite erreichen Sie hier.