Wacken/Pinneberg  Wacken-Anreise 2025: Hier müssen WOA-Besucher auf A7 und A23 mit Staus rechnen

Cornelia Sprenger
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Von Cornelia Sprenger
| 18.07.2025 20:38 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der Wacken-Anreise-Verkehr führt regelmäßig zu Staus. In diesem Jahr könnte es vor allem auf der A23 zwischen Hamburg und Pinneberg eng werden. Foto: Florian Sprenger
Der Wacken-Anreise-Verkehr führt regelmäßig zu Staus. In diesem Jahr könnte es vor allem auf der A23 zwischen Hamburg und Pinneberg eng werden. Foto: Florian Sprenger
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Bauarbeiten auf der A7 und A23 im Kreis Pinneberg und Hamburg könnten bei der Anreise zum Wacken-Festival 2025 für Staus sorgen. Wie der Veranstalter ein Verkehrschaos vermeiden will.

Fans des Heavy-Metal-Festivals Wacken scharren in diesen Tagen schon mit den Hufen: Zwischen dem 27. und dem 30. Juli werden 85.000 Besucher in das kleine Dorf im Kreis Steinburg reisen. Offiziell geht es zwar erst am Mittwoch, 30. Juli, los. Aber die ersten Fans werden bereits am Sonntag anreisen.

Mithilfe sogenannter Access-Pässe wissen die Veranstalter genau, an welchem Tag wer über welche Route zum Festival-Gelände kommt. Zumindest bei den Autofahrern. Dieses Konzept war im vergangenen Jahr eingeführt worden, um einen Verkehrs-Kollaps in der Region zu vermeiden.

2024 hatte das schon ziemlich gut funktioniert: Weniger Autos gleichzeitig auf den Straßen, keine voll geparkten Parkplätze bis in den weiten Umkreis, auf denen sich Autos, Transporter, Wohnmobile und Co. mit Wacken-Aufklebern auf der Heckscheibe und friedliches, schwarz gekleidetes Metal-Volk sammelten. Allerdings leiten die drei Routen – gekennzeichnet durch die Symbole Viereck, Kreis und Dreieck – die Metal-Fans erst ab den Autobahnabfahrten Schenefeld (Kreis Steinburg, A23) und Neumünster-Mitte (A7) zum Festival-Gelände. Davor muss sich jeder selber seinen Weg suchen. Und da könnte es eng werden.

Denn die meisten Wacken-Fans reisen von Süden aus über die A7 an und müssen also durch den Elbtunnel und anschließend die Kreise Pinneberg, Steinburg und Segeberg fahren. Ein erstes Nadelöhr dürfte die Autofahrer bereits vor dem Elbtunnel erwarten. Zwar ist während der Wacken-Anreise keine A7-Sperrung geplant, wie Pressesprecher Torben Wiencke von der Autobahn GmbH versichert. Allerdings befindet sich auf der A7 direkt vor dem Elbtunnel die Dauerbaustelle zum achtspurigen Ausbau der Autobahn. Und nördlich des Elbtunnels die Dauerbaustelle zum Bau des Tunnels Altona. Dadurch ist die Strecke abschnittsweise jeweils nur zweispurig befahrbar.

Ab dem Dreieck Nordwest werden die Wacken-Fans entweder die A23 in Richtung Heide oder die A7 in Richtung Flensburg nehmen. Richtig eng wird es dabei auf der A23 im Kreis Pinneberg: Zwischen den Anschlussstellen Halstenbek/Rellingen und Pinneberg-Nord wird die A23 in Fahrtrichtung Heide saniert. Deshalb ist dort nur ein Fahrstreifen befahrbar und die Autobahnauffahrten Pinneberg-Süd und Pinneberg-Mitte sind in Richtung Norden gesperrt. „In Absprache mit dem Wacken-Team, der Polizei und dem Kreis Pinneberg haben wir uns trotzdem entschieden, während des Festival-Zeitraums weiterzubauen“, erklärt Pressesprecher Wiencke.

Durch das neue Konzept mit den Access-Pässen erwarte er keine zu großen Staus bei der Wacken-Anreise. Auf der A7 sind zwischen Hamburg und Neumünster nach aktuellem Stand keine Baustellen geplant.

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