München/Dortmund  Club-WM: So viel Preisgeld gab es für den BVB und den FC Bayern

Patrick Kern
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Von Patrick Kern
| 14.07.2025 15:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Der BVB sowie der FC Bayern haben bei der Club-WM in den USA jeweils ein ordentliches Preisgeld mitgenommen. Foto: dpa/Sven Hoppe
Der BVB sowie der FC Bayern haben bei der Club-WM in den USA jeweils ein ordentliches Preisgeld mitgenommen. Foto: dpa/Sven Hoppe
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Die FIFA-Club-WM ist vorbei – und der FC Chelsea holt sich neben der ersten Meisterschaft auch ein saftiges Preisgeld ab. Aber selbst der FC Bayern und Borussia Dortmund sind mit Millionen im Gepäck wieder nach Hause gefahren. Wie viel Geld gab es genau?

Kaum eine Sommerpause, dafür noch mehr Geld: Statt nach einer anstrengenden Saison Urlaub zu machen und sich anschließend in Ruhe auf die nächste Spielzeit vorzubereiten, haben die Spieler des FC Bayern und von Borussia Dortmund ihren Vereinen zuletzt nochmal weitere Millionenbeträge eingespielt.

Insgesamt hat die FIFA bei der ersten Club-WM ein Preisgeld von einer Milliarde US-Dollar (aktuell etwa 856 Millionen Euro) locker gemacht – für die beiden deutschen Vereine, die beide teilgenommen haben und im Viertelfinale gescheitert sind, ist dabei ein gehöriger Teil abgefallen.

Das Gesamtpreisgeld unterteilt sich laut des Fußball-Verbandes in zwei Bereiche: Einen für die reine Teilnahme, wobei insgesamt 525 Millionen US-Dollar verteilt wurden, und einen zweiten in Höhe von 475 Millionen US-Dollar für Prämien je nach Leistung im Turnierverlauf.

Das Antrittsgeld unterscheidet sich je nach Kontinent – und in Europa nochmal mehr anhand sportlicher und kommerzieller Kriterien. Nach Angaben des Senders DAZN hat der FC Bayern allein für die Teilnahme 29,5 Millionen US-Dollar erhalten, der BVB 23,5 Millionen Dollar.

Bei den Leistungsprämien sah die Aufteilung so aus: Für einen Sieg in der Gruppenphase gab es zwei Millionen US-Dollar. Vom Achtelfinale (7,5 Millionen) an stieg die Summe über das Viertelfinale (13,125 Millionen) und Halbfinale (21 Millionen) bis zum Finalisten (30 Millionen) und dem Sieger (40 Millionen).

Der FC Bayern hat bei der Club-WM zwei Gruppenspiele gewonnen und eines verloren, was vier Millionen US-Dollar macht. Hinzu kommt eine Prämie von 20,625 Millionen US-Dollar für den Einzug bis ins Viertelfinale, wo der deutsche Rekordmeister dann Paris Saint-Germain unterlag. Zusammen mit dem Antrittsgeld ergibt sich damit eine Gesamtsumme von 54,125 Millionen US-Dollar (46,3 Millionen Euro).

Auch das Preisgeld für Borussia Dortmund kann sich sehen lassen: Mit zwei Siegen und einem Unentschieden nahm der Verein fünf Millionen Euro aus der Gruppenphase mit. Für den Einzug bis ins Viertelfinale, wo der Club dann an Real Madrid scheiterte, gab es ebenfalls 20,625 Millionen US-Dollar. Zusammen mit dem Antrittsgeld ergibt sich damit eine Gesamtsumme von 49,125 Millionen US-Dollar (42,0 Millionen Euro).

Über das größte Preisgeld darf sich natürlich der Sieger freuen: der FC Chelsea. Zwei Gruppensiege brachten vier Millionen US-Dollar ein, vom Achtelfinale bis zum Finalsieg summierten sich weitere 111,625 Millionen US-Dollar. Macht 115,625 Millionen US-Dollar, zuzüglich eines Antrittsgeldes zwischen 12,81 und 38,19 Millionen US-Dollar.

Im Gegensatz dazu hat der Auckland City FC das niedrigste Preisgeld des Turnieres eingefahren. Der neuseeländische Verein scheiterte mit zwei Niederlagen und einem Unentschieden bereits in der Gruppenphase. Auch gab es für das Team mit 3,58 Millionen US-Dollar das niedrigste Antrittsgeld. Damit durfte der Club mit 4,58 Millionen US-Dollar wieder nach Hause fliegen.

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