Bremen  Messer, Schlagring, Drogen: Bremer Polizei stellt im Viertel und am Bahnhof Verstöße fest

Marco Julius
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Von Marco Julius
| 06.07.2025 11:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Bremer Polizei hat am Samstag im Viertel und am Bahnhof genau hingeschaut. Foto: Michael Gründel
Die Bremer Polizei hat am Samstag im Viertel und am Bahnhof genau hingeschaut. Foto: Michael Gründel
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Die Polizei Bremen hat im Bahnhofsviertel und im Viertel zahlreiche Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden mehrere Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz festgestellt.

Präsenz gezeigt: Die Polizei Bremen hat gemeinsam mit dem Ordnungsdienst vom frühen Samstagabend bis in die Nacht im Bahnhofsquartier, im Steintor und Ostertorviertel Kontrollen vorgenommen. Dabei machte ein 15-Jähriger mit mehreren Verstößen auf sich aufmerksam.

Neben der Bekämpfung der wahrnehmbaren Drogen- und Straßenkriminalität in der Bahnhofsvorstadt und im Viertel stand laut Polizei auch die Kontrolle der Waffenverbotszone im Fokus der Einsatzkräfte. Insgesamt wurden 59 Personen kontrolliert, 14 Platzverweise ausgesprochen und Verstöße gegen das Waffengesetz, Konsumcannabisgesetz sowie gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt. Bei einer Kontrolle im Steintor stellten die Polizisten einen 15 Jahre alten Jungen, der mit seinem E-Roller unterwegs war. Der Rolle hatte keine Straßenzulassung sowie keine gültige Pflichtversicherung. Zudem stellte sich heraus, dass der Junge unter dem Einfluss von Betäubungsmittel stand, eine Blutentnahme wurde angeordnet. Zu guter Letzt fanden die Einsatzkräfte ein Messer und einen Schlagring, beides wurde sichergestellt. Entsprechende Anzeigen sind gefertigt.

Neben diversen Bunkern mit Drogen, darunter Ecstasy und Kokain, die aufgespürt wurden, stellten die Polizisten auch Messer, Bargeld und mehrere Verkaufseinheiten Cannabis sicher. Daneben vollstreckten die Einsatzkräfte einen Haftbefehl.

Fazit der Polizei: „Die Polizei Bremen setzt sich verstärkt für die Bekämpfung der Straßenkriminalität ein und wird diese Bemühungen gemeinsam mit anderen Sicherheitsbehörden fortsetzen.“

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