DLRG und Feuerwehr im Einsatz  Großaufgebot suchte nach verschwundenem Kind an Badesee

| 02.07.2025 12:14 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Auch mit Booten der Feuerwehr wurde gesucht. Foto: Sönke Geiken/Feuerwehr Aurich
Auch mit Booten der Feuerwehr wurde gesucht. Foto: Sönke Geiken/Feuerwehr Aurich
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Am Dienstagabend wurden Feuerwehren, DLRG-Taucher und Spezialgerät nach Tannenhausen angefordert. Am Ende herrschte Erleichterung.

Aurich - Ein Großaufgebot von Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und Feuerwehr hat am Dienstagabend einen vermissten Jungen im Tannenhausener Badesee gesucht. Wie der Auricher Stadtfeuerwehr-Sprecher Sönke Geiken mitteilte, war das Kind zuvor nahe des Uferbereiches ins Wasser gegangen, plötzlich jedoch aus dem Blickfeld seiner Eltern verschwunden. Diese wandten sich zunächst an die vor Ort stationierten Rettungsschwimmer der DLRG, die unverzüglich das Gewässer absuchten.

Nachdem kurz darauf keine Spur des Kindes aufgefunden werden konnte, forderten die Kräfte weitere Unterstützung an. Die Feuerwehren Tannenhausen, Sandhorst, der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Aurich sowie der Rettungsdienst rückten daraufhin mit zusätzlichen Einheiten der DLRG-Ortsgruppen aus Aurich und Wiesmoor inklusive Tauchern wie auch den Leinenführern der Feuerwehr Wiesmoor zu dem großflächigen Gelände aus. Wegen des sommerlichen Wetters waren zu dieser Zeit noch Hunderte von Besuchern anwesend. Diese hatten den Rettungskräften entsprechend Platz zu schaffen, was überwiegend auf Anhieb funktionierte.

Sonargerät kam zum Einsatz

Innerhalb weniger Minuten wurden zwei Boote der Feuerwehren sowie ein weiteres der DLRG zu Wasser gelassen. Auch ein spezielles Sonargerät kam zum Einsatz, die Wittmunder Regionalleitstelle prüfte im Hintergrund zudem die Verfügbarkeit eines Suchhubschraubers.

Taucher der DLRG wurden angefordert. Foto: Sönke Geiken/Feuerwehr Aurich
Taucher der DLRG wurden angefordert. Foto: Sönke Geiken/Feuerwehr Aurich

Während der Radius um den letzten bekannten Aufenthaltsort im Wasser durchkämmt wurde, konnte das vermisste Kind bereits kurz darauf überraschend, zur Erleichterung aller Beteiligten aber wohlauf an Land entdeckt werden. Der Junge war auf die vielen Rettungsfahrzeuge aufmerksam geworden und hatte sich eigenständig in deren Richtung begeben, nachdem er zuvor unbemerkt etwa 200 Meter entlang des Badesee-Geländes gelaufen war. Die Suchmaßnahmen wurden daraufhin eingestellt, so Feuerwehr-Sprecher Geiken.

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