Sportlich-spaßiger Wettstreit  Spannung bis zum Schluss beim Firmenkegeln in Upgant-Schott

Folkert Bents
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Von Folkert Bents
| 30.06.2025 11:26 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
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In Upgant-Schott ging der Kegelwettbewerb für Firmenmannschaften zu Ende. Die Ergebnisse waren in diesem Jahr überraschend.

Upgant-Schott - Die Spannung vor dem „Ellernhus“ in Upgant-Schott war am Freitagabend mit Händen zu greifen: Viele Teilnehmer des Firmenkegelns des Heimatvereins „Schottjer Dreesche“ warteten auf die Bekanntgabe der Sieger des beliebten Turniers. Vom Team des Heimatvereins bestens versorgt mit Kaltgetränken und Bratwurst, verging die Wartezeit im regen Austausch über die Erlebnisse der letzten Tage schnell.

Nachdem das Team der Mühlen-Apotheke die letzten Kugeln über die Freiluftbahn gejagt hatte und die letzten Kegel gefallen waren, war es soweit: Alle strebten ins „Ellernhus“, wo die begehrten Pokale für die Sieger bereitstanden. Thies Backer und Hinrich Beninga, beide zeichnen im Heimatverein für das Firmenkegeln verantwortlich, verkündeten die Ergebnisse. Dabei gab es einige Überraschungen. Als erfolgreich zeigte sich das Damenteam der Raiffeisen- und Volksbank Fresena. Es erhielt für das mit 305 Holz beste Ergebnis bei den Damen den Siegerpokal. Zur ersten großen Überraschung durften das Fresena-Team dann auch noch den „Superpokal“ mit nach Hause nehmen. Den hatten sie kurz vorher im Wettstreit mit den erfolgreichsten Teams der Vorjahre errungen.

Gut gelaunt zeigten sich die Sieger des Firmenkegelns in Upgant-Schott mit ihren Trophäen. Foto: Folkert Bents
Gut gelaunt zeigten sich die Sieger des Firmenkegelns in Upgant-Schott mit ihren Trophäen. Foto: Folkert Bents

Das habe es in der Geschichte des Firmenkegelns noch nie gegeben, kündigte Beninga die zweite große Überraschung an. Eine Firma erhält einen Siegerpokal und nimmt auch die „Rote Laterne“, den Pokal für das Schlusslicht, mit, ergänzte Backer. Gemeint war in diesem Fall der Kfz-Betrieb Meyerhof. Dessen Herrenteam siegte bei den Männern mit 295 Holz. Nicht ganz so erfolgreich waren die Kollegen vom Mixed-Team. Ihr Ergebnis reichte gerade einmal für die „Rote Laterne“.

In der Mixed-Klasse durfte sich in diesem Jahr das Team der Mühlen-Apotheke über den Sieg freuen. Mit 310 Holz gewann es den Pokal.

Beste Einzelleistungen

Pokale gab es auch für die besten Einzelleistungen. Bei den Damen nahm ihn mit großem Jubel Tomma Berge, aus dem Marienhafer Rathausteam entgegen. Hermann Aeilts, aus dem Team der Kartbahn Brookmerland verteidigte seine Spitzenposition aus dem Vorjahr und setzte sich erneut an die Spitze bei den Herren. Alle Pokale wurden von den jeweiligen Sponsoren mit einer kleinen Anerkennung für das gezeigte Engagement übergeben.

„Zwölf anstrengende aber schöne Abende liegen hinter uns“, freute sich Backer. Dank einer Änderung in Organisation und Ablauf konnte das Turnier in diesem Jahr früher beendet werden. Im Vorjahr waren es noch 14. Die Teilnehmerzahl lag mit 60 Mannschaften aus 31 Firmen fast so hoch wie 2024, als rekordverdächtige 63 Mannschaften am Start waren. Diese Zahl hätten wir wieder erreicht. Krankheitsbedingt sagten im Turnierverlauf aber drei Teams ab, so Backer.

Alles im Blick hatten die Organisatoren des Firmenkegelns, Thies Backer (von links), Hinrich Beninga und Reinhard Oldewurtel. Foto: Folkert Bents
Alles im Blick hatten die Organisatoren des Firmenkegelns, Thies Backer (von links), Hinrich Beninga und Reinhard Oldewurtel. Foto: Folkert Bents

3840-mal rollten die roten Kugeln über die Holzbahn. 685 von ihnen erreichten ihr Ziel, die weißen Kegel, aber nicht und endeten als „Pudel“.

Erstmals eingesetzt wurde in diesem Jahr ein Glücksrad, das anstelle der Würfel die Wartezeit vor und nach dem Kegeln verkürzte. Was davon im kommenden Jahr angeboten werden wird, entscheide sich nach dem Turnier, so Backer.

Gespannt warteten Teilnehmer und Zuschauer im Ellernhus auf die Bekanntgabe der Ergebnisse. Foto: Folkert Bents
Gespannt warteten Teilnehmer und Zuschauer im Ellernhus auf die Bekanntgabe der Ergebnisse. Foto: Folkert Bents

Dank an Team

Schon zu Beginn der Siegerehrung gab es viel Lob von der ersten Vorsitzenden des Heimatvereins, Andrea Harms. Sie bedankte sich beim gesamten mittlerweile 60-köpfigen Team für dessen Einsatz. Alle seien ständig bereit gewesen. Jeden Abend waren zehn Mitglieder des Heimatvereins zur Stelle. Dafür gab es lauten und anhaltenden Beifall aus dem Publikum. Es habe wieder Spaß gemacht und man freue sich schon auf das kommende Jahr, war von vielen der Firmenteams zu hören.

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