Spaßiger Wettstreit  In Upgant-Schott rollen die Kugeln wieder

Folkert Bents
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Von Folkert Bents
| 16.06.2025 14:33 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Alle Neune: Hermann Aeilts vom Team der Kartbahn Brookmerland und Versicherungen Hoofdmann beim Wurf. Foto: Folkert Bents
Alle Neune: Hermann Aeilts vom Team der Kartbahn Brookmerland und Versicherungen Hoofdmann beim Wurf. Foto: Folkert Bents
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Beim Firmenkegeln in Upgant-Schott sind in diesem Jahr 62 Gruppen dabei. So war der Auftakt des Wettbewerbs und das ist neu dabei.

Upgant-Schott - Am „Ellernhus“ in Upgant Schott rollen wieder die Kugeln: Bis zum 27. Juni findet dort das Firmenkegeln des Heimatvereins Schottjer Dreesche statt. Es ist die zwölfte Auflage des Wettbewerbs.

62 Teams – eines musste kurzfristig absagen – treffen sich in den beiden Veranstaltungswochen zum fröhlichen Wettstreit um die Siegerpokale. Die Mannschaften kommen aus 31 Brookmerlander Firmen, darunter Kaufleute, Handwerker, Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen und die Verwaltung. Den Anfang bestritten das Steuerbüro Lücken mit drei Mannschaften, Teams vom Edeka-Center Kruse und eine Gruppe des Versicherungsbüros Hoofdmann.

Geselligkeit im Vordergrund

Geselligkeit, sich gegenseitig kennenlernen und ein paar unbeschwerte Stunden zu verleben, waren und sind neben dem sportlichen Ehrgeiz das Wichtigste beim Firmenkegeln, betonte Hinrich Beninga, der Erfinder des Firmenkegelns. Am Freitagabend wertete er zusammen mit Reinhard Oldewurtel die vielen Würfe der Mannschaften aus. Die Ergebnisse werden direkt erfasst und in Echtzeit über einen Bildschirm wiedergegeben, so dass jede Mannschaft sofort erkennen kann, wohin die Reise geht.

Um die Abläufe in diesem Jahr noch effektiver zu gestalten und den Spaßfaktor weiter zu erhöhen, nahmen die Organisatoren um Thies Backer, der inzwischen die Nachfolge in der Leitung des Firmenkegelns von Hinrich Beninga übernommen hat, kleine Änderungen vor. So wurde, wie berichtet, die Zahl der Teams, die pro Kegelabend antreten, auf sechs erhöht.

Ganz neu ist das Glücksrad. Hier sind mit etwas Glück verschiedene Verzehrgutscheine für Essen und Getränke zu gewinnen. Das Glücksrad löst das Sekt-Knobeln ab und wird nun auch gerne von den Männern in den Spielpausen genutzt, freuten sich die Organisatoren.

Ilona Barkhoff vom Team Krankenpflege Ubben in der Spielpause am neuen Glücksrad, das das frühere Sekt-Knobeln abgelöst hat. Foto: Folkert Bents
Ilona Barkhoff vom Team Krankenpflege Ubben in der Spielpause am neuen Glücksrad, das das frühere Sekt-Knobeln abgelöst hat. Foto: Folkert Bents

Besonders erfreut ist der Vorstand des Heimatvereins über die große Zahl der Helfer, die für die Durchführung eines solchen Mammutprojekts notwendig sind und gewonnen werden konnten. Aus einem Pool von 60 Mitgliedern treten jeden Abend zehn Helfer an. Von der Theke, über den Grill, die Organisation bis zum manuellen Kegelaufstellen muss alles besetzt sein. Durch die große Unterstützung ist es möglich, dass es gegenüber den Vorjahren etwas entspannter zugeht, stellten die Vorstandsmitglieder Anita und Gerald Freese fest.

Spannung dagegen lag schon an den ersten beiden Abenden reichlich in der Luft, als es darum ging, in den einzelnen Klassen die Führung zu übernehmen. Einige Vertreter von Teams des Vorabends kamen eigens am Freitag erneut zum „Ellernhus“, um sich vom Wurfgeschick der Konkurrenz zu überzeugen. So auch der Chef des Edeka-Teams, Manfred Kruse, der sich über einen nicht geglückten Wurf von ihm sich am Donnerstag ärgerte. Ob das schon ein Zeichen war, lässt sich so früh im Turnier nicht sagen. Im vergangenen Jahr eroberte ein Edeka-Team als Schlusslicht die „Rote Laterne“. Die solle in diesem Jahr auf keinen Fall verteidigt werden, hieß es.

Finale am 27. Juni

Abgerechnet wird zum Schluss, so Thies Backer. Das wird am 27. Juni sein. Dann kegeln alle Siegerteams der vergangenen Jahre um den sogenannten Superpokal, die „Rote Laterne“ wartet auf den Letztplatzierten und jede Menge Spaß bei der Abschlussfeier auf alle Gäste.

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