Bremen Fahnder fassen am Hauptbahnhof Bremen gleich fünf gesuchte Personen
Beamte der Bundespolizei haben bei einem Schwerpunkteinsatz am Bremer Hauptbahnhof fünf von Staatsanwaltschaften gesuchte Personen festgenommen. Darüber hinaus brachten sie zahlreiche Delikte zur Anzeige.
Mit einem erfolgreichen Schwerpunkteinsatz hat die Bremer Bundespolizei am Samstag am Bremer Hauptbahnhof ein Zeichen der Kriminalitätsbekämpfung gesetzt. Drei Einsatzgruppen mit sowohl uniformierten als auch zivil gekleideten Bundespolizisten überwachten zusätzlich zu den regulär am Hauptbahnhof eingesetzten Polizeibeamten den Reiseverkehr. Dabei kamen auch Super-Recognizer zum Einsatz, also Menschen, die sich Gesichter binnen kurzer Zeit sehr gut einprägen und diese wiedererkennen können.
Die Ordnungshüter fahndeten im Wesentlichen nach bislang noch nicht identifizierten Tatverdächtigen und nach per Fahndungsausschreibung gesuchten Personen. Außerdem erfolgten insgesamt 57 Personenkontrollen.
Fünfmal gingen den Fahndern von Staatsanwaltschaften gesuchte Personen ins Netz: Ein 37-Jähriger wurde wegen schweren Diebstahls, eine 42-Jährige wegen Hausfriedensbruch, ein 35-Jähriger wegen mehrfachem Hausfriedensbruch, ein 34-Jähriger wegen Diebstahl und ein 26-Jähriger wegen Verstößen gegen das Asylverfahrensgesetz, Erschleichen von Leistungen und Hausfriedensbruch gesucht. Dazu wurde in einem Fall der bislang noch nicht identifizierte Tatverdächtige eines Smartphone-Diebstahls aus der Vergangenheit wiedererkannt und kontrolliert.
Trotz Verbots führte ein 44-Jähriger griffbereit ein Cuttermesser und ein 34-Jähriger ein Taschenmesser im Bahnhof mit. Die Messer wurden sichergestellt, den Männern droht nun jeweils ein Bußgeld von wenigstens 325 Euro. Insgesamt 16 Personen wurden durch eindringliche polizeiliche Ansprache zur Ordnung gerufen werden und in drei Fällen waren Personen so uneinsichtig, dass die Beamten Platzverweise erteilten.
Zweimal stellten sie auch Personen, die durch ihren Aufenthalt im Hauptbahnhof Hausfriedensbruch begingen. Auch als nach einem Streit ein 48-Jähriger gegenüber einer 57-Jährigen handgreiflich wurde, gingen die Einsatzkräfte dazwischen und verhinderten eine weitere Eskalation. Ein Strafverfahren wegen Körperverletzung wurde eröffnet.