Bremen  Polizei stoppt bewaffneten Mann in Bremen-Findorff mit Taser

Bettina Dogs-Prößler
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Von Bettina Dogs-Prößler
| 02.06.2025 12:07 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Mithilfe einer Elektroschockpistole hat die Polizei Bremen am Sonntag einen Mann mit Messer in Bremen-Findorff außer Gefecht gesetzt. Er hatte sich selbst und andere mit einem Messer bedroht. Foto: Marcus Brandt/dpa
Mithilfe einer Elektroschockpistole hat die Polizei Bremen am Sonntag einen Mann mit Messer in Bremen-Findorff außer Gefecht gesetzt. Er hatte sich selbst und andere mit einem Messer bedroht. Foto: Marcus Brandt/dpa
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Die Polizei hat am Sonntag einen 43-Jährigen in Bremen-Findorff mit einem Taser gestoppt, nachdem er sich und andere bedroht hatte. Zwei Beamte wurden leicht verletzt, der Mann kam in ein psychiatrisches Krankenhaus.

Mithilfe eines Tasers hat die Polizei am Sonntag einen Mann in Bremen-Findorff gestoppt, der drohte, sich selbst etwas anzutun und auch andere zu attackieren.

Nach Angaben der Behörde hatte der 43-Jährige gegen 16.30 Uhr einen Großeinsatz ausgelöst, nachdem er in einer Kneipe an der Hemmstraße gedroht hatte, sich selbst mit einem Messer und einer Flasche zu verletzten. Dazu kündigte er an, jeden umzubringen, der sich ihm in den Weg stelle. Anschließend ging er in den Außenbereich eines nahegelegenen Eiscafés und begann, sich mit einem Gegenstand am Hals zu verletzen.

Trotz Ansprache durch die Einsatzkräfte trat der Mann den Polizisten aggressiv entgegen. Rund 20 bis 30 Gäste verließen laut Polizei fluchtartig das Eiscafé und versuchten sich teilweise mit Mobiliar zu schützen. Damit der Mann sowohl sich selbst als auch anderen nicht weiter gefährden kann, überwältigten die Polizisten ihn mithilfe einer Elektroschockpistole, eines sogenannten Tasers.

Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht, wo seine Verletzungen am Hals als oberflächlich eingestuft wurden. Der Mann wurde schließlich in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Zwei Polizisten wurden beim Zugriff leicht verletzt, unbeteiligte Personen kamen nicht zu Schaden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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