Gebäude soll ersetzt werden  Dreistöckiger Neubau am Auricher ZOB geplant

| | 01.06.2025 11:07 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Bald soll das Gebäude aus den Sechziger Jahren abgerissen und ersetzt werden. Foto: Eva van Loh
Bald soll das Gebäude aus den Sechziger Jahren abgerissen und ersetzt werden. Foto: Eva van Loh
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Das ehemalige Stadtwerkegebäude am Auricher ZOB soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Das sind die Pläne der Stadt.

Aurich - Altes Gebäude weg, Neubau her – das soll jetzt auf dem Eckgrundstück zwischen der Wallstraße und der Kleinen Mühlenwallstraße am Auricher ZOB passieren. Die Stadt Aurich erhofft sich davon ein „neues Gesicht“ für die östliche Altstadt, heißt es in der Beschlussvorlage zum Verkauf des Grundstücks. Nachdem im Jahr 2021 bereits ein Wohn- und Gewerbekomplex am ZOB gebaut wurde, soll jetzt auch das ehemalige Gebäude der Auricher Stadtwerke an der Wallstraße modernisiert werden. Laut der Beschlussvorlage sieht die Stadt vor, das alte Gebäude abzureißen und durch einen dreigeschossigen Neubau zu ersetzen.

Kosten soll das Grundstück 78.400 Euro. Ein potenzieller Käufer ist auch schon gefunden: Die Pro.ces-GmbH aus Emden hat ein Konzept für den geplanten Neubau eingereicht. Die Firma will das Erdgeschoss des Gebäudes für zwei Ladenlokale und die Obergeschosse für vier Wohneinheiten nutzen. Die Pro.ces GmbH und ihr Geschäftsführer Udo Fuhrmann waren bereits für den Bau der Stadthäuser am ZOB 2021 verantwortlich. Auch in das Baugebiet „Im Timp“ hat Fuhrmann investiert.

Die Entwürfe der Emder Firma scheinen bei der Stadt Anklang gefunden zu haben. „Die Nutzung und Darstellung des geplanten Neubaus entsprechen vollumfänglich den Zielen der Stadt“, heißt es in der Beschlussvorlage. Das Ziel bezeichnet die Stadt selbst als „Städtebauliche Aufwertung“.

Das Konzept der Pro.ces GmbH aus Emden für den Neubau auf dem Eckgrundstück. Grafik: pro.ces GmbH
Das Konzept der Pro.ces GmbH aus Emden für den Neubau auf dem Eckgrundstück. Grafik: pro.ces GmbH

Abrisspläne sind noch nicht in Stein gemeißelt

Alternativ zum geplanten Abriss des alten Gebäudes prüfe der Investor die Möglichkeit der Verwendung des aktuellen Gebäudes mitsamt Umbau und Aufstockung. Falls das Gebäude aber doch abgerissen wird, sei eine Förderung der Stadt von 50 Prozent der Kosten bis maximal 20.000 Euro vorgesehen. Nach der Sanierung oder dem Neubau geht das Grundstück laut Kaufvertrag wieder an die Stadt Aurich zurück.

Aktuell befindet sich in dem alten Gebäude noch eine Gewerbeeinheit im Erdgeschoss und eine Wohneinheit im Obergeschoss. Über die Aufhebung der Miet- und Pachtverträge werde gerade mit den Betroffenen verhandelt, heißt es. Die Vorgehensweise der Verhandlungen wird in den öffentlichen Anlagen jedoch nicht weiter erläutert.

Beraten wird über die Beschlussvorlage im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Sanierung am Mittwoch, 4. Juni, im Auricher Rathaus und im Ortsrat für den Bereich der Auricher Kernstadt am 5. Juni im Europahaus.

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