Gericht in Aurich  Prozess wegen Volksverhetzung nimmt jähes Ende

Bettina Keller
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Von Bettina Keller
| 03.05.2025 13:04 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Vor dem Amtsgericht Aurich sollte es um Volksverhetzung gehen. Foto: Archiv/Klaus Ortgies
Vor dem Amtsgericht Aurich sollte es um Volksverhetzung gehen. Foto: Archiv/Klaus Ortgies
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Eine 64-jährige Ihlowerin war wegen Volksverhetzung angeklagt. Sie soll den Holocaust geleugnet haben. Der Prozess vor dem Amtsgericht Aurich nahm jedoch ein jähes Ende.

Aurich - Eine 64-jährige Ihlowerin soll sich der Volksverhetzung schuldig gemacht haben. Die Staatsanwaltschaft Aurich warf ihr vor, im März 2024 in dem sozialen Netzwerk Telegram einen Videobeitrag geteilt zu haben, der den Holocaust leugnet. Zur geplanten Verhandlung vor der Auricher Strafrichterin kam es am Montag, 28. April 2025, aber nicht.

Die Angeklagte war nicht erschienen. Die Richterin hatte schon so einen Verdacht. Vorab hatte sie sich deshalb auf Social Media über die Frau informiert. Dabei hatte sie einen Post von deren Lebensgefährten mit der Mitteilung gefunden, die Angeklagte sei verstorben.

Eine Recherche des Protokollführers beim Standesamt bestätigte das. Die Angeklagte ist bereits seit Mitte März 2025 tot. Das Verfahren wurde daraufhin endgültig eingestellt.

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