Bremen Großkontrolle im Bahnhofsumfeld: Bremer Polizei kassiert Drogen und Waffen ein
Die Polizei in Bremen ist erneut massiv gegen Straßenkriminalität vorgegangen. Bei einer umfangreichen Kontrollaktion in der Bahnhofsvorstadt und im Viertel hat sie harte Drogen, Bargeld und Waffen sichergestellt.
Am Karsamstag hat die Bremer Polizei einen Schlag gegen die Straßenkriminalität ausgeführt. Sie ging nach Angaben eines Sprechers erneut mit gezielten Kontrollmaßnahmen gegen Eigentums- und Gewaltdelikte, Drogenkriminalität sowie Verstöße gegen die Waffenverbotszonen vor. Zivile und uniformierte Einsatzkräfte waren von den frühen Abendstunden bis tief in die Nacht im Bereich der Bahnhofsvorstadt sowie im Ostertor und Steintor im Einsatz.
Im Zuge der Aktion haben die Beamtinnen und Beamten laut dem Polizeisprecher insgesamt 46 Personen kontrolliert. Das Ergebnis: „Es wurden mehrere Verkaufseinheiten harter Drogen, darunter Kokain und Ecstasy, sowie Bargeld sichergestellt. Zudem griffen die Einsatzkräfte bei mehreren Auseinandersetzungen konsequent ein.“ Darüber hinaus habe die Polizei unter anderem Reizgas und ein Messer beschlagnahmt. Außerdem seien mehrere Strafanzeigen wegen Beleidigung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz gestellt worden. Sechs Männer erhielten Platzverweise.
„Diese koordinierte Aktion war Teil der fortlaufenden Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum“, heißt es weiter. Die Polizei Bremen setze damit ihre intensiven Bemühungen der vergangenen Wochen und Monate konsequent fort und werde auch weiterhin gemeinsam mit anderen Sicherheitsbehörden gegen die Straßenkriminalität vorgehen.
In den sogenannten Waffenverbotszonen, zumeist im Bahnhofsumfeld eingerichtet und als Kriminalitätsschwerpunkte geltend, hat die Polizei erweiterte Befugnisse. Sie darf hier auch Personen kontrollieren, wenn es keinen konkreten Anhaltspunkt für eine Straftat gibt.