Osnabrück  10 Stauden, die auch mit wenig Wasser auskommen

Julia Kuhlmann
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Von Julia Kuhlmann
| 11.04.2025 12:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Trockenheit macht der Katzenminze rein gar nichts aus. Foto: Julia Kuhlmann
Trockenheit macht der Katzenminze rein gar nichts aus. Foto: Julia Kuhlmann
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Angesichts des Klimawandels brauchen wir Pflanzen, die mit Trockenheit im Garten gut zurechtkommen. Wir stellen zehn Stauden vor, die nicht nur mit wenig Wasser auskommen, sie sind auch robust, bienenfreundlich und sehen schön aus.

Die berühmte englische Gartengestalterin Beth Chatto hat mit ihrer Aussage „The right plant for the right place“ (die richtige Pflanze an den richtigen Platz) bereits in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein Credo für standortgerechtes, nachhaltiges Gärtnern geschaffen. Es ist heute angesichts des Klimawandels aktueller denn je.

Einmal eingewachsen haben die folgenden Stauden nur einen geringen Wasserbedarf. Sie kommen also auch mit längeren Trockenperioden klar.

Von Geranium macrorrhizum (Balkan-Storchschnabel) gibt es mehrere Sorten. Allen gemein ist große Robustheit und großer Blütenreichtum in Rosa, Violett und Weiß. Prima Bodendecker. Wo auch immer: Der Storchschnabel bedeckt schnell die Erde und sieht dazu noch gut aus. Er lässt sich sehr einfach durch Ableger vermehren.

Nepeta (Katzenminze) blüht leuchtend blau mit langen Blütenrispen. Die Staude ist ein anspruchsloser Trockenheitskünstler. Und sie hat eine sehr lange Blütezeit.

Phlomis (Knollen-Brandkraut) blüht mit etagenweise angeordneten Blüten, die auch im Winter noch attraktiv aussehen.

Alchemilla (Frauenmantel) ist extrem anspruchslos. Der Lotus-Effekt lässt Wasser schmückend auf seinen Blättern perlen. Tipp: Wer einen überschaubaren Platz damit bepflanzen will, sollte zur Sorte „epipsila“ greifen, die insgesamt etwas manierlicher als die Sorte „mollis“ daherkommt. Sie hat kleinere Blätter und nicht einen ganz so starken Ausbreitungsdrang.

Hemerocallis (Taglilien) bilden täglich neue Blüten. Es gibt sie in vielen verschiedenen Blütenfarben. Sie sind sehr pflegeleicht.

Lavandula (Lavendel) ist ein trockenheitsverträglicher Begleiter im Staudenbeet. Die Sorte „Hidcote Blue“ wird wegen ihrer ausdrucksvollen blau-violetten Blüten besonders geschätzt.

Salvia nemorosa (Steppen-Salbei) zaubert im sonnigen Beet leuchtende Drifts ins Staudenbeet.

Bergenien sind anspruchslose und pflegeleichte Blattschmuckstauden, die ihre Blätter im Herbst leuchtend rot färben.

Sedum (Fetthennen) sind unter den Trockenheitskünstlern ganz vorne. Es gibt niedrige und hohe Fetthennen-Sorten.

Eryngium planum (Kleiner Manntreu oder Kleine Edeldistel) blüht lange. Das Blau der Blüten schimmert geradezu metallisch. Auf dem Foto wird der Kleine Manntreu von Lichtnelken begleitet, die sich ebenfalls bei Trockenheit wohlfühlen und reich blühen.

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