Hamburg/München  Diesel und Benzin: Warum der eine Literpreis weiter fällt und der andere weiter steigt

Alexander Barklage
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Von Alexander Barklage
| 04.04.2025 14:13 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
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Während der Dieselpreis seit Wochen an deutschen Tankstellen fällt, steigt der Preis für einen Liter Benzin weiter an. Dafür gibt es einen guten Grund.

In der vergangenen Woche hat der Trend bei den Spritpreisen angehalten. In der wöchentlichen Auswertung des ADAC hat sich der Dieselpreis erneut verbilligt, während Benzin wieder teurer geworden ist.

Zum siebten Mal seit dem 11. Februar sinkt der Preis für einen Liter Diesel – dieses Mal sind es im Vergleich zur Vorwoche 0,7 Cent. Der durchschnittliche Preis liegt aktuell für Diesel bei 1,6702 Euro. Dagegen kletterte der Preis für einen Liter Super E10 weiter nach oben. Insgesamt kostet ein Liter Benzin aktuell 1,703 Euro – 1,2 Cent mehr als in der Vorwoche. Der Preisunterschied zwischen den beiden Kraftstoffsorten ist damit auf gut zehn Cent angestiegen.

Warum der Dieselpreis so beständig in den vergangenen Wochen gefallen ist, liegt an der geringeren Nachfrage nach Heizöl. Die Heizperiode ist für diesen Winter mehr oder weniger vorbei und so sinkt auch die Nachfrage nach Heizöl. Damit verbunden ist auch die Senkung des Dieselkraftstoffes an den Tankstellen.

Seit Anfang April hat auch die OPEC+ die Fördermengen für Öl erhöht, was ebenfalls zu einer vorläufigen Preissenkung der Spritpreise geführt hat. Nicht abzusehen, wie sich die Strafzölle der US-Regierung auf die Ölpreise in den nächsten Wochen und Monaten auswirken wird. Aktuell kostet ein Barrel Rohöl der Sorte Brent wieder über 74 US-Dollar und damit gut einen Dollar mehr als in der Vorwoche.

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