Bremen  Update: Bomben in Bremen gesprengt – Bürger dürfen in Häuser zurückkehren

Frederik Grabbe
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Von Frederik Grabbe
| 08.03.2025 15:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
In Bremen-Blumenthal wurde am Sonntag mehrere Weltkriegsbomben gesprengt. Foto: Imago Images / Martin Dziadek
In Bremen-Blumenthal wurde am Sonntag mehrere Weltkriegsbomben gesprengt. Foto: Imago Images / Martin Dziadek
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Die in Bremen gefundenen Weltkriegsbomben sind am Sonntag gesprengt worden. Die evakuierten Bürger im Stadtteil Blumenthal dürfen jetzt zurückkehren.

Die Bremer Polizei teilt mit, dass die auf dem Tanklagergelände im Stadtteil Blumenthal gefundenen Weltkriegsbomben wie geplant am Sonntagnachmittag gegen 14.15 Uhr durch Sprengmeister Thomas Richter gesprengt worden sind. Den Angaben zufolge waren zunächst noch Sicherheitskontrollen notwendig. Rund 20 Minuten später durften die Anwohner und Anwohnerinnen in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.

Nach dem Bombenfund in Bremen am Sonntag rund 2000 Menschen für einige Stunden ihr Heim verlassen. Bei Sondierungsarbeiten auf dem Gelände eines früheren Tanklagers waren am Samstag mehrere Bombenblindgänger entdeckt worden. Nach Angaben der Polizei hatte eine Untersuchung den Verdacht bestätigt, dass es sich um britische 500-Kilogramm-Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg handelt.

„Aufgrund ihres speziellen Zündsystems und der Positionierung der Bomben ist eine Entschärfung nicht möglich, sodass eine kontrollierte Sprengung erforderlich ist“, hatten die Beamten mitgeteilt. Daraufhin mussten Anwohner im 1000-Meter-Radius um das frühere Tanklager Farge im Stadtteil Blumenthal evakuiert werden. Zwischenzeitlich wurde eine Notunterkunft in einer nahe gelegenen Oberschule und eingerichtet.

Das frühere Tanklager Farge galt als das weltweit größte, künstlich angelegte und unterirdisch liegende Gebäude seiner Art. Es hatte ein Fassungsvermögen von 300.000 Kubikmetern. Zwischen 1936 und 1945 gebaut, wurde es im Zweiten Weltkrieg von den Allierten bombardiert. 2015 wurde es still gelegt.

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