Vereinsleben  Mühlenverein Upgant-Schott – Kassenwart überrascht mit Ankündigung

Thomas Dirks
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Von Thomas Dirks
| 04.03.2025 14:56 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Sterrenberg-Mühle und das kleine Müllerknechthaus (links) gehören der Gemeinde Upgant-Schott. Foto: Thomas Dirks
Die Sterrenberg-Mühle und das kleine Müllerknechthaus (links) gehören der Gemeinde Upgant-Schott. Foto: Thomas Dirks
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Bei ihrem Jahrestreffen wählten die Mitglieder des Mühlenvereins Upgant-Schott ihren Vorstand neu. Was noch auf der Tagesordnung stand.

Upgant-Schott - Nahezu unverändert bleibt der Vorstand des Mühlenvereins Upgant-Schott. In der Jahresversammlung bestätigten die Mitglieder die Führungsmannschaft. Lediglich ein Posten wurde neu besetzt. Der aus persönlichen Gründen ausgeschiedene 2. Beisitzer Gerhard Ihmels wurde durch Xaver Schruhl ersetzt, der sich durch sein „außerordentliches Engagement“ verdient gemacht habe, teilte Vereinssprecher Werner Arendt mit.

Der Vorstand setzt sich zusammen aus: 1. Vorsitzende Tanja Luitjens, 1. stellvertretende Vorsitzende Verena Poppinga, 2. stellvertretender Vorsitzender Albert Janssen, Kassenwart Alfred Janssen, Schriftführer und Pressewart Werner Arendt, 1. Beisitzerin Tomma Berge, 2. Beisitzer Xaver Schruhl.

Neuauflage für „Up Rad van Möhlen to Möhlen“

Zu Beginn des Jahrestreffens hatte Vereinschefin Tanja Luitjens an Aktionen des vergangenen Jahres erinnert. Unter anderem nannte sie die Teilnahme am Umwelttag, das Eiertrüllen am Ostermontag, die Büchertauschbörse bei den Norder Literaturtagen, den Tag der offenen Mühle, den Mühlentag mit Flohmarkt, das Straßenfest Marienhafe, das Kinderpiratenfest, den Tag des offenen Denkmals und die erstmals gemeinsam mit den anderen Mühlen im Brookmerland organisierte Fahrradtour „Up Rad van Möhlen to Möhlen“, die wegen ihres Erfolges in diesem Jahr wiederholt werden soll.

Der neu gewählte Vorstand des Mühlenvereins (von links): Alfred Janssen, Tomma Berge, Xaver Schruhl, Verena Poppinga, Albert Janssen, Werner Arendt und Tanja Luitjens. Foto: privat
Der neu gewählte Vorstand des Mühlenvereins (von links): Alfred Janssen, Tomma Berge, Xaver Schruhl, Verena Poppinga, Albert Janssen, Werner Arendt und Tanja Luitjens. Foto: privat

Erfolgreich sei erneut das Ferienprogramm für Kinder gewesen. Unter dem Motto „Kochen & Backen wie in Entenhausen“ hatten Heike und Xaver Schruhl sowie Melanie Weih mit Kindern gekocht.

2024 hätten viele Besuchergruppen die Sternbergmühle besichtigt und Geld für deren Erhalt gespendet. Bei vielen Arbeitseinsätzen habe die vereinseigene „Gartentruppe“ die Außenanlagen in Schuss gehalten.

Eheschließungen im Knechthaus

Im Müllerknechthaus seien fünf Ehen geschlossen worden, so Luitjens. Der Vorstand habe neunmal getagt. Positiv bewertete sie, dass sich das Veranstaltungsteam „enorm vergrößert“ habe. Kassenwart Albert Janssen überraschte mit der Mitteilung, dass er ein neues, klassisches Kassenbuch habe kaufen können und damit nun im Amt bleiben werde. „Wenn das Kassenbuch voll ist, gebe ich mein Amt auf“, sagte er.

Tanja Luitjens (links) und Tomma Berge (rechts) ehrten Hannelore Oldewurtel (von links), Reinhard Oldewurtel und Hilda Ihnen für 25-jährige Mitgliedschaft. Foto: privat
Tanja Luitjens (links) und Tomma Berge (rechts) ehrten Hannelore Oldewurtel (von links), Reinhard Oldewurtel und Hilda Ihnen für 25-jährige Mitgliedschaft. Foto: privat

Investiert hat der Mühlenverein 2024 in die Reparatur der Windrose. Beklagenswert seien die jährlich steigenden Versicherungskosten, von denen der Verein laut Nutzungsvertrag allerdings nur 1000 Euro übernehmen müsse, so Janssen. Ohne die vielen Kostenübernahmen und Zuschüsse der Gemeinde wären diese Ausgaben für den Verein nicht zu bewältigen, hieß es.

Für 25-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Hilda Ihnen und Hannelore und Reinhard Oldewurtel sowie Gottfried Walther geehrt.

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