Bremen  Frau im Zug mit Messer bedroht: Bremer Bundespolizei nimmt Mann fest und sucht das Opfer

Bettina Dogs-Prößler
|
Von Bettina Dogs-Prößler
| 03.03.2025 15:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Bundespolizei sucht eine Frau, die Samstagmittag im Zug von Sebaldsbrück zum Hauptbahnhof von einem Mann mit einem Messer bedroht wurde. Der Täter wurde dank Zeugen noch im Bahnhof festgenommen. Foto: Sina Schuldt / dpa
Die Bundespolizei sucht eine Frau, die Samstagmittag im Zug von Sebaldsbrück zum Hauptbahnhof von einem Mann mit einem Messer bedroht wurde. Der Täter wurde dank Zeugen noch im Bahnhof festgenommen. Foto: Sina Schuldt / dpa
Artikel teilen:

Nachdem eine Frau am Samstag im Zug von Sebaldsbrück zum Bremer Hauptbahnhof mit einem Messer bedroht wurde, sucht die Polizei nach der Betroffenen. Der Täter wurde dank engagierter Zeugen noch im Bahnhof festgenommen.

Die Bundespolizei ist auf der Suche nach einer Frau, die am Samstagmittag in der Nordwestbahn von Bremen-Sebaldsbrück zum Bremer Hauptbahnhof von einem Mann belästigt und mit einem Messer bedroht worden sein soll. Darüber hinaus werden weitere Zeugen des Vorfalls gesucht.

Wie die Polizei mitteilt, soll der 35-jährige Täter einem mitreisenden Pärchen zufolge gegen 12.55 Uhr in Bremen-Sebaldsbrück in den Zug eingestiegen sein. Unmittelbar danach habe er angefangen, eine Frau zu beleidigen und zu bespucken. Im weiteren Verlauf habe er ihr ein Messer gezeigt und sie damit bedroht. Daraufhin hätten Zeugen in das Geschehen eingegriffen, sodass der Mann von der Frau abgelassen und das Messer wieder eingesteckt habe.

Im Bremer Hauptbahnhof haben im Anschluss alle Beteiligten den Zug verlassen. Im Personentunnel berichteten die Zeugen einer Bundespolizeistreife von dem Vorfall, woraufhin die Einsatzkräfte den Täter festnahmen. Bei seiner Durchsuchung fanden die Bundespolizisten ein verbotenes Einhandmesser und stellten es sicher. Die Geschädigte hingegen wurde nicht mehr angetroffen. Sie soll in einen Zug nach Verden gestiegen sein.

Die Bundespolizeiinspektion Bremen hat die Ermittlungen wegen Bedrohung und Beleidigung aufgenommen und bittet die Geschädigte und mögliche weitere Zeugen, sich unter 0421 162997777 oder bpoli.bremen@polizei.bund.de zu melden.

Ähnliche Artikel