Straßenbeleuchtung Wo die Gemeinde Ihlow Licht ins Dunkel bringen will
Teils seit Jahren warten Anwohner oder Organisationen auf Straßenlaternen. Fast aus dem gesamten Gemeindegebiet gibt es Wünsche. Wo die Straßenbeleuchtung installiert werden soll.
Ihlow - Taschenlampen gehören in Ihlow in vielen entlegeneren Straßenzügen zur Grundausstattung beim abendlichen Spaziergang. Doch mancherorts soll sich ab diesem Jahr etwas tun. Die Gemeinde hat ein Konzept zur Straßenbeleuchtung erarbeitet, das nun öffentlich vorliegt. Demnach sollen bereits in diesem Jahr sechs Plätze und Straßenzüge vorrangig vom Bauhof mit Straßenlaternen versorgt werden. Doch noch viele weitere Wünsche stehen auf der Liste. Wo zuerst Licht ins Dunkel gebracht wird und welche Ortschaften in absehbarer Zeit noch mit Straßenlaternen versorgt werden.
Gleich sechs von 20 Wünschen sollen noch in diesem Jahr vom Bauhof abgearbeitet werden. Sie stehen ganz oben auf der Prioritätenliste. An vorderster Stelle mit dabei ist der Dorfplatz Ochtelbur. Hier soll der Bauhof noch in diesem Jahr eine Laterne aufstellen. Ein Anschluss ist bereits vorhanden. Auch beim Fußweg der Kita in Westerende sollen im ersten Halbjahr 2025 zwei Laternen aufgestellt werden. Gemeindebrandmeister Heyo Voß hatte außerdem im Herbst in der Sitzung des Ausschusses für Bau, Straßen, Feuerwehr und Gemeindeentwicklung darauf hingewiesen, dass bei der Einmündung zum Feuerwehrhaus in Ihlowerfehn eine Laterne nötig sei. Auch das soll noch in diesem Jahr abgearbeitet werden.
Anschlüsse da – Laternen Fehlanzeige
In Ihlowerfehn hingegen warten die Anwohner der Wieke schon seit Jahren auf ihre Laternen. Hier schauen sogar schon entsprechende Rohre und Kabel aus dem Boden am Straßenrand. Ortsbürgermeister und SPD-Fraktionsvorsitzender Onno Köllmann hatte im Herbst in der besagten Ausschusssitzung schon bemängelt, dass viele der Laternenprojekte noch nicht umgesetzt seien, so wie in Ihlowerfehn bei der Wieke. Auf Nachfrage sagt Gemeindebürgermeister Arno Ulrichs, dass die Leitungen damals bei ohnehin anstehenden Straßenarbeiten verlegt worden seien. Aber für das Aufstellen der Straßenbeleuchtung sei „schlichtweg kein Geld vorhanden“ gewesen. Auch ist es so, dass manche Laternenprojekte nicht allein durch den Bauhof abgearbeitet werden können. So muss die Gemeinde teilweise auch diese extern ausschreiben. Bei drei Projekten ist dies auf der Prioritätenliste vermerkt für dieses Jahr: Benthalmsweg (Westerende-Kirchloog), Im Westerende (Simonswolde) und Radweg Ringkanal zwischen Hurringsweg und Alter Postweg (Westerende-Kirchloog).
Dazu kommen noch weitere Projekte, wie etwa eine Leuchte bei der Reithalle des Pferdesportvereins Ihlow in Bangstede und viele Einzelleuchten in einigen Ortschaften.
Noch dazu hat die Gemeinde bei mehreren Einzelleuchten, die über benachbarte Wohnhäuser angeschlossen sind, die Nutzungsverträge erneuern müssen. Das habe viel Verwaltungsaufwand gekostet, so geht es aus dem Protokoll der Ausschusssitzung im November hervor. Die Politiker haben jedenfalls darauf gedrängt, dass das Thema Straßenlaternen zügig angegangen wird. Die von der Verwaltung vorgelegte Prioritätenliste ist der Anfang dafür.