Eltern von Kleinkind gestorben  Tödlicher Unfall in Pewsum – gegen Transporterfahrer wird ermittelt

Lotta Groenendaal
|
Von Lotta Groenendaal
| 18.02.2025 11:10 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Bei dem Unfall am 17. Februar 2025 starben zwei Menschen. Foto: Wagenaar/Archiv
Bei dem Unfall am 17. Februar 2025 starben zwei Menschen. Foto: Wagenaar/Archiv
Artikel teilen:

Am Montagabend kam es zu einem tödlichen Verkehrsunfall am Ortsausgang von Pewsum. Nun laufen die Ermittlungen zur Unfallursache. Auch die Fahrbahn wird unter die Lupe genommen.

Pewsum - Nach dem tödlichen Verkehrsunfall am frühen Abend des 17. Februars 2025 laufen nun Ermittlungen gegen den Transporter-Fahrer. Der 34-Jährige war gegen 17.15 Uhr am Ortsausgang von Pewsum in einer leichten Rechtskurve auf der Schatthauser Straße in den Gegenverkehr geraten und kollidierte dort mit einem Pkw, in dem ein 29-jähriger Mann, eine gleichaltrige Frau und ein dreijähriges Kind saßen. Die 29-Jährige starb noch am Unfallort, der Mann kurze Zeit später im Krankenhaus. Das Kind kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Zur Unfallursache sei aktuell noch nichts bekannt, die Ermittlungen diesbezüglich liefen aber, bestätigt Wiebke Baden, Sprecherin der zuständigen Polizeiinspektion Aurich/Wittmund, am Morgen nach dem Unfall. Gegen den Fahrer des Transporters werde wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Das sei bei Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang üblich, so Baden.

Polizei: Bei den Opfern handelt es sich um die Eltern des Kindes

Bei den beiden 29-Jährigen, die bei dem Unfall ums Leben kamen, handele es sich um die Eltern des dreijährigen Kindes, das auf der Rückbank des Pkw saß, erklärte Baden. „Das ist eine Familie“, sagte die Pressesprecherin. Zum Gesundheitszustand des Kindes habe sie keine aktuellen Informationen, fügte sie hinzu.

Nach dem Zusammenstoß untersuchte die Polizei die Unfallstelle. Foto: Wagenaar
Nach dem Zusammenstoß untersuchte die Polizei die Unfallstelle. Foto: Wagenaar

Neben den Ermittlungen gegen den Fahrer und zum Unfallhergang stehe nun auch eine Auswertung der entsprechenden Straße, auf der der Unfall passierte, an, so Baden. Dies sei wichtig, um zu prüfen, ob es sich bei diesem Streckenverlauf um einen Gefahrenschwerpunkt handele. „Bei solchen schweren Unfällen, insbesondere tödlichen Unfällen, wird grundsätzlich entsprechend geschaut, ob der Unfall eine menschliche Ursache hat oder ob es an der Geschwindigkeit oder der Fahrbahnbeschaffenheit gelegen hat“, sagt Baden.

Zum letzten tödlichen Verkehrsunfall auf Krummhörner Straßen war es vor knapp zwei Jahren gekommen, im April 2023. Damals war ein 61-jähriger Motorradfahrer alleinbeteiligt von einer Straße zwischen Groothusen und Hamswehrum abgekommen und in einem Graben gelandet. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, in der er im Verlauf des Abends starb.

Ähnliche Artikel