Handball-Sause in Marienhafe  B-Turnier feiert würdigen Abschluss in vollbesetzter Halle

| 31.12.2024 13:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Zum Abschluss trafen im letzten Spiel am Montagabend „Lokomotive Liefpien“ und „Wednday–Ball&Beer Club“ aufeinander.Fotos: Folkert Bents
Zum Abschluss trafen im letzten Spiel am Montagabend „Lokomotive Liefpien“ und „Wednday–Ball&Beer Club“ aufeinander.Fotos: Folkert Bents
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Mehr als 900 Spieler warfen 1283 Tore: Nach dem spannenden Finaltag zogen die Organisatoren des 35. GVO Brookmerland-Turniers eine erste Bilanz. Einige Punkte hoben sie dabei besonders hervor.

Marienhafe - Mit einem würdigen Abschluss in der vollbesetzten Kurt-Knippelmeyer-Halle in Marienhafe ist am Montag das 35. GVO Brookmerland-Turnier im Handball zu Ende gegangen. Wie die Veranstalter mitteilten, war das Turnier mit 62 teilnehmenden Mannschaften und mehr als 900 aktiven Spielern größer als im Vorjahr. Insgesamt wurden 1283 Tore erzielt, was die Intensität und den Enthusiasmus der Teilnehmer widerspiegele, teilten die Veranstalter mit.

Der Finaltag bot spannende Begegnungen in allen Gruppen. Besonders bemerkenswert war, dass in drei Finalspielen der Sieger erst im Siebenmeterwerfen nach regulärer Spielzeit und Verlängerung ermittelt wurde – was von der Ausgeglichenheit des Wettbewerbs zeugt.

Die Zuschauer zeigten sich laut den Organisatoren äußerst aufgeschlossen und unterstützten nicht nur ihre eigenen Teams, sondern feuerten auch andere Mannschaften an. Die Stimmung in der Halle war ausgelassen, und es wurde sogar auf der Tribüne zum Sirtaki getanzt. „Das war ein großartiger Abschluss des Turniers“, bilanzierte Peter Adena, Kopf des Organisationsteams.

Die Stimmung in der Marienhafer Kurt-Knippelmeyer-Halle war wieder prächtig.
Die Stimmung in der Marienhafer Kurt-Knippelmeyer-Halle war wieder prächtig.

Insgesamt zogen die Veranstalter von TuRa Marienhafe ein äußerst positives Fazit. Das Turnier sei geprägt gewesen von Fairness, Spaß und einem respektvollen Umgang miteinander. Besonders erfreulich sei die hohe Anzahl junger Teilnehmer gewesen, was optimistisch in die Zukunft blicken lasse. „Ein großes Lob an alle Spielerinnen und Spieler. Der faire Umgang miteinander und die respektvolle Atmosphäre sind das, was dieses Turnier so besonders macht“, sagte Turniersprecher Imko Swieter.

Die Ergebnisse des Finaltags

Gruppe Minis

„Die wilden Pirates“ (männliche Jugend E) trafen im vereinsinternen Finale auf die weibliche E. Dort setzten sich die „Pirates“ gegen „Die magischen Kaugummis“ deutlich mit 12:1 Toren durch, deren Ehrentreffer lautstark bejubelt wurde.

Gruppe AA

Ein spannendes Endspiel bot die Begegnung zwischen „Die Turboschnecken“ und „Techno Pirates“. Nach der 3:1-Führung der „Turboschnecken“ folgte im Gegenzug der Anschlusstreffer (3:2). Nach dem 4:4 ging es in die fünfminütige Verlängerung. Hier legten die „Techno Pirates“ per Siebenmeter auf 6:5 vor, doch die Entscheidung fiel erst im Siebenmeterwerfen (8:6).

Gruppe AB

Das Team „Dynamo Doppelkorn“ ließ im Finale der Gruppe AB den „Bierkriegern“ keine Chance und setzte sich hier klar mit 6:1 Toren durch. Den 1200. Treffer des Turniers warf Reemt Kötting (Dynamo).

Gruppe C

In der Gruppe C, mit maximal zwei Handballern auf dem Feld (davon mindestens eine Frau) trafen „Verdacht up all vörnanne wech“ und „Team Glühlein“ aufeinander. In einer umkämpften Partie stand es lange 0:0. Aimo Stövers (Verdacht) Hattrick zum 3:1-Zwischenstand ebnete den Weg zum knappen 3:2-Erfolg in der Neuauflage des Vorjahresfinals.

Gruppe L

An Spannung kaum zu überbieten war das Finale in der Gruppe L (mit einem aktiven Handballer). Zunächst legte der „1. SC Armkrampf“ gegen die „Bagalutn“ vor, ehe Marcel Folkerts mit seinem Doppelpack den 2:2-Ausgleich markierte. In der Verlängerung traf Folkerts zunächst, doch am Ende brauchte es das Siebenmeterwerfen. Hier parierte Lars Schoolmann einen Wurf und sicherte seinen „Bagalutn“ den 6:5-Erfolg.

Gruppe J

Im Finale der Gruppe J setzte sich der Favorit durch. Schon in der Vorrunde blieb das „Team Trinkerbell“ ohne Verlustpunkt. Dementsprechend wurde das Finale zur klaren Angelegenheit. Über die „Wildcats“ behielt „Trinkelbell“ beim 6:2 klar die Oberhand.

Gruppe K

In der Gruppe der passiven Frauen (K) hielten die „Running Gags“ lange Zeit mit, ehe „Dirty Mopeds“ in der zweiten Hälfte des Spiels die Tore zum 3:0-Sieg warf.

Gruppe E

Im Aufeinandertreffen zwischen der „Spinnerbande“ und den „Traumschwiegersöhnen“ gab es nach einem anfänglichen Abtasten ein munteres Torewerfen. Angepeitscht durch die lautstarken Zuschauer gelang der „Spinnerbande“ mit TuRa-Handballer Lutz Bohlken ein 7:5-Sieg.

Gruppe B

Eine enge Partie boten „Fein-Lecker Löten“ und „Sugar Stöhr“. Zunächst legte „Löten“ vor, ehe „Sugar Stöhr“ per Tempogegenstoß zur 3:2-Führung traf. Einen Sieger fand dieses Endspiel weder in der regulären Spielzeit noch in der Verlängerung. Am Ende unterlag „Sugar Stöhr“ denkbar knapp 7:8. Das junge Team darf dennoch auf die Leistung bei seiner Turnierpremiere stolz sein.

Gruppe D

Ein Duell auf Augenhöhe boten das „Team Jamaica“ und „Old School – Trick 17“. Mit bis zu drei aktiven Handballern auf dem Feld wurde in Gruppe D gespielt. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase ging „Jamaica“ in Front und erreichte einen 7:4-Erfolg.

Gruppe I

In der passiven Gruppe mit mindestens drei weiblichen Spielerinnen auf dem Feld gab es zwölf extrem ausgeglichene Minuten. Anfangs legten die „Bierathleten“ vor, ehe die „Wattloopers“ in Fahrt kamen, ausglichen und den 4:3-Siegtreffer markierten.

Gruppe G

Im letzten Spiel des Tages trafen „Lokomotive Liefpien“ und „Wednday–Ball&Beer Club“ aufeinander, am Ende stand es 5:6.

Viel Lob auch für die Schiedsrichter

Die Schiedsrichter erhielten großes Lob für ihre Leistungen, obwohl es laut den Organisatoren zunehmend schwieriger werd, Freiwillige für diese wichtige Aufgabe zu finden. Die Organisatoren bedankten sich auch bei allen Teilnehmern für den verantwortungsvollen Umgang mit den Einrichtungen und die geringe Anzahl an Zeitstrafen.

Viele Einlagen sorgten rund um das Handball-Spektakel für gute Laune in der Knippelmeyer-Halle.
Viele Einlagen sorgten rund um das Handball-Spektakel für gute Laune in der Knippelmeyer-Halle.

Mit Vorfreude blicken alle Beteiligten bereits auf die 36. Ausgabe des B-Turniers im Dezember 2025, das wieder ein Höhepunkt im Handballkalender der Region sein soll.

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