Bremen Bundespolizei holt bewaffneten Mann in Bremen aus ICE
Die Bundespolizei hat am Sonntagmorgen einen bewaffneten Mann aus einem ICE geholt. Der Mann trug Tarnfarbe im Gesicht.
Am Sonntagmorgen hat die Bundespolizei gegen 6.40 Uhr einen mit diversen gefährlichen Gegenständen bewaffneten Mann im Bremer Hauptbahnhof aus einem ICE geholt. Ein Schaffner hatte die Bundespolizisten verständigt und mitgeteilt, dass ein Mann zwei junge Frauen in einem zur Fahrt nach Hamburg bereitgestellten Metronom-Zug mit einem Messer bedrohe. Nach ersten Ermittlungen hatte der Mann gegenüber den Frauen ein Messer aufgeklappt und damit gedroht, dass er Menschen töten wolle. Anschließend habe er das Messer wieder in die Hosentasche gesteckt.
Kurz vor Eintreffen der Polizeistreife wechselte der 23-Jährige aus dem Metronom-Zug in den ebenfalls am Bahnsteig gegenüber zur Fahrt nach München bereitgestellten ICE. Passanten machten die Beamten auf den Mann im ICE aufmerksam, sodass kurz darauf die Handschellen klickten.
Der 23-Jährige war mit Schlips und Kragen gut gekleidet. Hatte allerdings sein Gesicht mit Tarnfarbe bemalt. Bei der polizeilichen Durchsuchung wurde ein Einhandklappmesser, ein Nun-Chaku, eine Wasserpistole mit Reizstoff und weitere als Schlagwerkzeuge geeignete Gegenstände gefunden. Die Waffen des bisher noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten Mannes aus Wittmund wurden sichergestellt und ein Strafverfahren wegen Bedrohung, Störung des öffentlichen Friedens und Verstoßes gegen das Waffengesetz eröffnet .Durch den Vorfall konnte der ICE erst 18 Minuten später als geplant abfahren.