Klaus-Peter Wolf sammelt wieder Wenn der Wolf kommt, gibt es Geld fürs Hospiz
Mehrfach treten der Autor Klaus-Peter Wolf und seine Frau Bettina Göschl im Dezember in Norden auf – immer zugunsten des Hospizes. Fans haben aber noch mehr Möglichkeiten, seine Geschichten zu erleben.
Norden - Erfolgsautor Klaus-Peter Wolf und das Hospiz am Meer in Hage – das ist eine ganz besondere Verbindung. Wolf ist nicht nur Schirmherr des Hospizes, sondern wohl auch der eifrigste Spendensammler für „sein Hospiz“, wie er es liebevoll nennt. In jedem Ostfriesenkrimi steht ein Hinweis auf das Hospiz samt Spendenkontonummer. Auf jeder Lesung von Klaus-Peter Wolf und seiner Frau Bettina Göschl steht eine Spendenbox für das Hospiz. Und selbst, wenn er nur im Café ten Cate zum Frühstücken geht und ein Fan ein gemeinsames Foto möchte, erfüllt er diesen Wunsch mit der Bitte um eine kleine Spende für das Hospiz. So kommen jährlich Tausende Euro zusammen. Statt sich nach einer langen Tournee über die Feiertage auszuruhen, ist Klaus-Peter Wolf auch im Dezember wieder für „sein Hospiz“ in Norden unterwegs.
So tritt er am 14. Dezember um 12 Uhr gemeinsam mit Bettina Göschl auf der Bühne der „Nörder Wiehnacht“ auf dem Marktplatz in Norden mit dem Programm „Die Nordseedetektive“ auf. Am Abend geht es ab 18.30 Uhr weiter mit dem Krimidinner im Hotel Reichshof. Immer zugunsten des Fördervereins Stationäres Hospiz Norden. Am 15. Dezember gibt es dann noch eine Verknobelung und Signierstunde beim Fischimbiss Krabbenkutter in Norddeich. Am 28. Dezember ist Wolf im Ostfriesischen Krimimuseum in Norden zu Gast.
Neue Krimi-Verfilmung läuft am 28. Dezember im ZDF
Wer dann immer noch nicht genug hat, kann sich auf einen besonderen Sendetermin freuen: Am 28. Dezember läuft um 20.15 Uhr die Wolf-Verfilmung von Ostfriesennacht im ZDF. Auf diesen Sendetermin ist Wolf besonders stolz, wie er im Gespräch mit unserer Zeitung erzählte. „Der Samstag zwischen den Feiertagen ist ein sehr prominenter Termin. Ich hoffe, wir bestehen dann gegen alle Blockbuster, die ins Rennen geworfen werden“, so Wolf. Bei den bisherigen Ausstrahlungen der ersten zehn Ostfriesenkrimis verzeichnete das ZDF mehr als 110 Millionen Zuschauer allein in deutscher Sprache. Die Filme laufen in 32 Ländern, unter anderem in Papua Neuguinea, China, Thailand, Vietnam, auf den Philippinen. „Es ist schon witzig, zu sehen, wie sich so ein deutscher Regionalkrimi international durchsetzt. In Frankreich gibt es jetzt synchronisierte Fassungen, weil ab sofort der Sender Arte mitproduziert“, sagte Wolf.
Geht es nach dem Autor selbst, ist Ostfriesennacht eine „sehr gelungene Romanverfilmung“. Beim Filmfest in Emden und auf Norderney habe der Film bereits Triumphe gefeiert, erzählte Wolf. Der Regisseur Johannes Fabrick habe eng mit ihm zusammengearbeitet und den „Spirit“ seiner Geschichte in den Film übertragen.
Schon jetzt in den Startlöchern stehen die Fans für den neuen Ostfriesenkrimi von Klaus-Peter Wolf: Ostfriesennebel erscheint am 28. Januar mit einer Startauflage von 300.000 Exemplaren. Zum ersten Mal erleben dann die neuen Besitzer der ehemaligen Lesezeichen-Buchläden, die Firma Hugendubel, den Ansturm in Norden mit. Wie die Pressesprecherin von Hugendubel auf Anfrage mitteilte, spielt der neue Titel von Klaus-Peter Wolf „eine nicht unerhebliche Rolle in den entsprechenden Filialen“. Hugendubel plant eine umfangreiche Präsentation, zudem werden Signierstunden für das kommende Jahr organisiert. Die genauen Termine und Orte werden noch bekannt gegeben. Die Platzierung des neuen Wolf-Romans werde wie gewohnt an die große Nachfrage vor Ort angepasst, kündigte Hugendubel an.