London Ikeas blaue Einkaufstasche als Luxusgut? So verteuert sich der Preis
Die blaue Einkaufstasche „Frakta“ von Ikea hat bei Kunden eine Art Kultstatus erlangt. In London eröffnet ein neuer Pop-Up-Store in der bekannten Oxford Street, in dem der Tragebeutel erhältlich ist und als Luxusobjekt präsentiert wird.
An der Oxford Street in London reihen sich Mode- und Designergeschäfte aneinander, ein Pop-Up-Store für die blaue Einkaufstasche „Frakta“ von Ikea kommt hinzu. Das schwedische Möbelhaus vermarktet eines seiner meistverkauften Produkte als Kultobjekt. In dem Geschäft an der bekannten Einkaufstraße kostet eine modifizierte Plastiktüte mehr als das Dreifache des normalen Preises.
Das Konzept des „Hus of Frakta“, in dem sich alles um die blaue Einkaufstasche dreht, setzt auf Personalisierung. In einem „Atelier“ können Besucher die Taschen beispielsweise mit ihren persönlichen Initialen versehen. Das kostet allerdings Geld.
Für die Gestaltung müssen Kunden drei Pfund (umgerechnet rund 3,60 Euro) bezahlen, was den Preis quasi verdreifacht. Ohne Verzierungen kostet der Plastikbeutel 75 Pence und in der etwas kleineren Ausführung 50 Pence. In Deutschland sind es entsprechend 1,50 Euro und 1 Euro. Kostenlos ist die eigene Gestaltung für Ikea-Kunden, die am Familienprogramm teilnehmen.
Der blaue Tragebeutel ist eines der meistverkauften Produkte von Ikea. Laut Unternehmensangaben besitzen 45 Prozent der britischen Haushalte eine „Frakta“, von denen 31 Prozent ihre Tasche seit über fünf Jahren nutzen. Sie wurde vor über 30 Jahren entwickelt.
Der Londoner Pop-Up-Store ist bis März täglich für Besucher geöffnet und befindet sich in direkter Nähe zu einem neuen Ikea-Einrichtungshaus, das im Frühjahr 2025 eröffnet.