Für den guten Zweck  Auricher sammelt mit der Drehorgel Spenden

Heino Hermanns
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Von Heino Hermanns
| 22.11.2024 18:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Anlässlich der Verleihung des Medienpreises der Kindernothilfe gastierte Heinz-Wilhelm Schnieders kürzlich in Berlin. Foto: privat
Anlässlich der Verleihung des Medienpreises der Kindernothilfe gastierte Heinz-Wilhelm Schnieders kürzlich in Berlin. Foto: privat
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Jedes Jahr zieht Heinz-Wilhelm Schnieders mit einer Drehorgel über die Weihnachtsmärkte in der Region. Am Montag geht es wieder los.

Aurich - Mit seiner Drehorgel hat Heinz-Wilhelm Schnieders sich in den vergangenen Jahren einen großen Bekanntheitsgrad erarbeitet. Nicht nur in der Stadt Aurich, im gesamten Nordwesten wird er erkannt, wenn er sein Gerät samt Plüsch-Affen aufstellt. Die meisten Auftritte hat Schnieders seit Jahren in der Vorweihnachtszeit. Denn dann sammelt er auf den Weihnachtsmärkten der Region regelmäßig für die Kindernothilfe.

Jetzt ist es wieder so weit. Am kommenden Montag wird der Auricher Weihnachtszauber eröffnet. Das sei auch für ihn der Startpunkt in die neue Sammelsaison für die Kindernothilfe, sagt Schnieders im Gespräch mit unserer Redaktion. Jeden Donnerstag sei er auf dem Auricher Weihnachtszauber zu finden. Zudem plane er, jeden Montag in Norden zu sein. Die Wochenenden sind für Leer und Clemenswerth (Emsland) sowie für den Lüchtermarkt in Ihlow reserviert. Emden, Jever und Varel sind weitere Stationen für Heinz-Wilhelm Schnieders. „Ich werde jeden Tag unterwegs sein.“

5000 Euro kamen 2023 zusammen

Dass sein Einsatz willkommen ist, habe er gerade in Berlin erfahren. Dort sei der Medienpreis der Kindernothilfe verliehen worden. Und es sei betont worden, dass es auf jede Spende ankomme. „Bildung ändert alles“ ist das Motto der diesjährigen Spendensammlung. Ein konkretes Projekt, für das er sammle, kann Schnieders nicht benennen. „Die Kindernothilfe entscheidet, wo das Geld am besten etwas bewirken kann.“ Im vergangenen Jahr kamen durch seinen Einsatz 5000 Euro zusammen, zwei Jahre zuvor waren es gar 5800 Euro. Es komme immer auf das Wetter an und darauf, wie viele Tage die Adventszeit habe.

Die Kindernothilfe hat er als Empfänger des Geldes ausgewählt, weil die Spenden dort nachhaltig verwendet würden. In den Partnerländern habe die Kindernothilfe Unterorganisationen, die Projekte langfristig betreuten. „Die Vernetzung der Organisationen ist wichtig“, so Schnieders.

Seit mehr als 65 Jahren setzt sich die Kindernothilfe für benachteiligte Kinder und deren Rechte in Ländern des globalen Südens ein. Derzeit stärkt, schützt und beteiligt sie mehr als 2,2 Millionen Kinder und Jugendliche mit über 500 Projekten weltweit in 33 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Europas, heißt es in einer Mitteilung der Kindernothilfe. Ziel sei es, dass die Kinder ihre Entwicklung eigenhändig mit ihren Familien und Gemeinschaften vorantreiben können. Mädchen und Jungen werde zu ihren elementaren Rechten verholfen und eine Starthilfe ins Leben gegeben. Die Projekte sollen den Zugang zur Bildung ermöglichen, faire Alltagsbedingungen schaffen und Hilfe zur Selbsthilfe organisieren.

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