Fußball-Bezirksliga  Kontinuität auf der Fehntjer Trainerbank

| | 08.11.2024 16:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Bi Le Tran (vorne) und sein Co-Trainer Anton Gorst werden auch in der kommenden Saison den SV Großefehn trainieren. Foto: Wilfried Gronewold
Bi Le Tran (vorne) und sein Co-Trainer Anton Gorst werden auch in der kommenden Saison den SV Großefehn trainieren. Foto: Wilfried Gronewold
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Gute Nachrichten für den SV Großefehn: Deshalb haben Bi Le Tran und sein Co-Trainer Anton Gorst ihre Verträge beim Fußball-Bezirksligisten verlängert.

Großefehn - Immer zum Ende der Hinserie setzen sich die Verantwortlichen des SV Großefehn zusammen, um über mögliche Neuzugänge oder Vertragsverlängerungen zu sprechen. Immer wieder stellen die aktuellen Spieler oder die potenziellen Neuzugänge dann die Frage, wer denn ihr Trainer sein wird. Die Fehntjer können dies nun sicher beantworten: Trainer Bi Le Tran und sein Co-Trainer Anton Gorst haben ihr Engagement beim Fehntjer Verein um ein Jahr verlängert. „Wir sind absolut zufrieden hier. Sportlich läuft es und auch die Rahmenbedingungen stimmen jetzt“, sagt Le Tran. Vor ein paar Monaten war die Situation rund um das Mühlenstadion noch eine andere. Der Bau des Kunstrasenplatzes samt Flutlicht zog sich hin, der Trainer musste mit seinen Spielern für das Training häufig auf andere Sportplätze ausweichen. Le Tran kam ins Grübeln, die Sportvereinigung Aurich lockte den ambitionierten Trainer. „Ich habe mir schon meine Gedanken gemacht, bin dann aber geblieben und habe es nicht bereut“, sagt Le Tran.

Seine Tätigkeit in Großefehn begann in der Winterpause der Saison 2021/2022. Der damalige Trainer Klaus Barghorn warf hin, Le Tran wurde vom Assistenten zum Chef befördert. Mit großem Erfolg: Der frühere Fehntjer Spieler führte die Mannschaft souverän durch die Abstiegsrunde der Bezirksliga und setzte danach zum Höhenflug an. Erst Zweiter und dann Dritter. Auch in dieser Saison läuft es. Großefehn hat neun Spiele gewonnen und nur eines (0:3 bei der SpVg Aurich) verloren und liegt aussichtsreich auf dem dritten Platz. Die Mannschaft hat ihren Stil unter Le Tran definitiv weiterentwickelt. Suchten die Fehntjer früher ihr Glück mit langen Bällen, versuchen sie nun häufig, eine spielerische Lösung auf dem Spielfeld zu finden.

Spieler weiterentwickeln

„Es fehlt schon noch etwas, aber man sieht, was ich vorhabe“, sagt der SVG-Trainer. Einige Spieler hätten sich stark weiterentwickelt. Le Tran nennt beispielhaft den Stürmer Kay Gerdes. „Er spielt eine richtig gute Saison. Letztes Jahr hatte ihn noch niemand auf dem Zettel. Es freut mich, wenn ich Spieler weiter entwickeln kann. Das ist doch das Ziel eines jeden Trainers“, sagt Le Tran. Mit seinem Co-Trainer Anton Gorst versteht sich Le Tran blind. Die Aufgaben seien klar verteilt. Gorst, der früher auch schon mal Eintracht Plaggenburg trainiert hat, kümmert sich als Ernährungswissenschaftler um die Gesundheit und Fitness der Spieler. „Das macht er alles richtig gut“, sagt Le Tran.

Vier Spiele müssen die Fehntjer noch vor der langen Winterpause absolvieren. Darunter die Spiele in Middels (heute 16 Uhr) und das Topspiel am 30. November gegen Tabellenführer Esens. Nach vier sieglosen Spielen hat Großefehn mit dem 3:2-Erfolg gegen Bunde wieder Selbstvertrauen getankt. „Die Spiele wollen wir erfolgreich gestalten und dann schauen wir mal, was in der Rückrunde noch möglich ist“, sagt Le Tran.

Mit seiner Zusage für die kommende Saison sollen die Gespräche mit neuen Spielern für die Rückrunde geführt werden. Le Tran sagt, dass auf jeden Fall etwas passieren wird. Zwei Spieler werden wohl gehen und zwei Neue kommen.

In der Winterpause will Le Tran dann an der Weiterentwicklung der Mannschaft arbeiten. Der Stil soll etwas modifiziert werden. „Die Gegner stellen sich gegen uns häufig hinten rein. Vielleicht packen wir dann in der Rückrunde mal die Brechstange aus“, sagt der Trainer des SV Großefehn mit einem Lachen.

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