Frankreich/Deutschland Woodwalkers: Emile Chérif über seine Rolle als Puma-Junge Carag
Die berühmte Buchreihe „Woodwalkers“ kommt in die Kinos! Der 15-jährige Emile Chérif spielt die Hauptrolle – den Puma-Jungen Carag. Im Gespräch spricht der Nachwuchsschauspieler aus Marseille über den Filmdreh mit den Tieren und seine Hobbies.
In der erfolgreichen Buchreihe „Woodwalkers“ von Katja Brandis können sich die Schüler eines Internats in Tiere verwandeln. Jetzt kommt die Geschichte auf die Kino-Leinwand. Der 15-jährige Emile Chérif aus Marseille hat sich beim Casting gegen rund 20.000 Bewerber durchgesetzt und darf die Hauptrolle spielen: den Puma-Jungen Carag. Wir haben uns mit ihm über den Filmdreh, das Schauspielern, seine Hobbies und seine Vorbilder unterhalten.
Frage: Emile, was gefällt dir am Schauspielern?
Antwort: Dass man in verschiedene Rollen schlüpfen und jemand ganz anderes sein kann. Mir gefällt es, Dinge zu tun, die man im normalen Leben nicht machen würde.
Frage: Zum Beispiel?
Antwort: In „Woodwalkers“ durfte ich mit einem Helikopter fliegen und ich bin hinter einem Bison hergelaufen. Das ist natürlich alles andere als alltäglich…
Frage: Wie hast du dich hinter dem Bison gefühlt?
Antwort: Ich war nervös und hatte auch ein bisschen Angst.
Frage: Um was geht es denn in dem Film?
Antwort: Es geht um Freundschaft, Naturschutz und ein Internat, in dem die Kinder so genannte Gestaltenwandler sind. Das bedeutet, dass sie sich in Tiere verwandeln können. Mein Zimmerkollege zum Beispiel kann die Gestalt eines Bisons annehmen. Ich selbst kann mich in einen Puma verwandeln.
Frage: Wie findest du das?
Antwort: Cool! Schon lange vor dem Film waren Pumas meine Lieblingstiere, weil sie so elegant, sportlich und stark sind. Ich finde sie sehr beeindruckende Tiere.
Frage: Und wie gefällt dir deine Filmrolle?
Antwort: Super. Ich spiele den Jungen Carag, und der ist sehr mutig und sozial. Das bin ich auch.
Frage: Wusstest du, dass sich rund 20.000 Kinder als Darsteller für den Film beworben haben?
Antwort: Ich habe das im Nachhinein erfahren und finde das krass viel. Ich war natürlich total gefreut, als ich die Zusage für die Hauptrolle bekommen habe.
Frage: Wie bist du zur Schauspielerei gekommen?
Antwort: Durch meine Familie. Meine Eltern sind auch Schauspieler. Ich war sieben Jahre alt, als ich beim Schultheater in „Die drei Räuber“ zum ersten Mal auf der Bühne stand. Und als Zehnjähriger habe ich bei einer Fernsehproduktion mitgemacht.
Frage: Meinst du, diese Vorerfahrung hat dir dabei geholfen, die Hauptrolle in „Woodwalkers“ zu bekommen?
Antwort: Kann sein. Mein Vater hat mir auch ein paar Tipps gegeben. Und ich bin sportlich. Das ist für meine Rolle wichtig, denn ich renne viel und mache auch kleinere Stunts – also zum Beispiel aus dem Rennen heraus eine Flugrolle oder so.
Frage: Was machst du denn für Sport und worin bist du richtig gut?
Antwort: (lacht)… Ich glaub, richtig gut bin ich in nicht vielem. Aber ich kann und mag sehr vieles. Ich spiele zum Beispiel Volleyball und liebe es, mit Freunden zu kicken. Als ich jünger war, habe ich fünf Jahre lang Rugby gespielt. Dieses Jahr will ich mit Muay Thai anfangen. Das ist eine thailändische Kampfsportart. Und ich schwimme gern. Ich lebe in Marseille in Frankreich – da gehe ich oft ins Meer oder springe von den Klippen.
Frage: Welche Szene hat dir am meisten Spaß gemacht?
Antwort: Die Szene, in der ich am Tisch sitze und eine riesige Portion Fleisch essen darf. Das Fleisch war nämlich sehr lecker! (grinst)
Frage: Und welche Szene war am schwierigsten?
Antwort: Die Szene, in der ich richtig ausraste und rumschreie. Ich bin selbst nicht so der Ausraster-Typ und laut zu schreien ist sehr anstrengend – vor allem, wenn man es so oft wiederholen muss.
Frage: Was wäre deine Traumrolle?
Antwort: Eine Rolle in einem Actionfilm, den ich gerne selbst produzieren würde.
Frage: Wer ist dein Vorbild?
Antwort: Ich mag Tom Holland, weil er sehr sportlich ist und gut schauspielert. Und ich habe noch ein Vorbild: meinen Vater!