Bremen  Bremer Freimarkt 2024: Polizei weitet Videoüberwachung aus

Melanie Hohmann
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Von Melanie Hohmann
| 14.10.2024 15:22 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Am Freitag startet der Bremer Freimarkt. Die Polizei will die Überwachung ausweiten. Foto: Sina Schuldt
Am Freitag startet der Bremer Freimarkt. Die Polizei will die Überwachung ausweiten. Foto: Sina Schuldt
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Die Polizei setzt auf dem Bremer Freimarkt auf verstärkte Videoüberwachung und Präsenz, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Darüber hinaus gibt sie Tipps, um sich vor Diebstahl oder Bußgeldern zu schützen.

Der Bremer Freimarkt geht 2024 in die 989. Runde und lädt von Freitag, 18. Oktober, bis Sonntag, 3. November, wieder Besucher zum Feiern ein. Die Polizei Bremen begleitet die Veranstaltung und sorgt laut einer Mitteilung für die Sicherheit.

Während der gesamten Veranstaltung ist die Polizeiwache auf der Bürgerweide zu den Marktöffnungszeiten besetzt und bietet Bürgern eine Anlaufstelle. Neben uniformierten Präsenzstreifen sorgt ein privater Sicherheitsdienst auf dem Gelände für zusätzliche Sicherheit. Polizei und Sicherheitsdienste stehen im engen Austausch, um im Ernstfall schnell zu reagieren. „In Notfällen wählen Sie bitte den Notruf 110“, raten die Beamten.

In diesem Jahr wird auf dem Freimarkt eine erweiterte Videoüberwachung bereitgestellt. „Diese Maßnahme ermöglicht eine gezielte polizeitaktische Begleitung und bietet visuelle Lageinformationen bei unvorhergesehenen Ereignissen wie Schadens- oder Gefahrenlagen“, erklärt die Polizei. So können die Einsatzkräfte schneller und gezielter eingreifen.

„Taschendiebe wissen, dass auf dem Freimarkt oft mit Bargeld bezahlt wird, und nutzen das Gedränge gezielt aus“, erklärt die Polizei und rät daher zur Vorsicht: „Nehmen Sie nur das Nötigste an Bargeld und Bankkarten mit und tragen Sie Ihre Wertgegenstände eng am Körper“. Im Gedränge sollte besonders auf Wertsachen geachtet werden und das Smartphone stets sicher aufbewahrt werden. „Lassen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche nicht unbeaufsichtigt und halten Sie die Verschlussseite zum Körper gerichtet“, lautet ein weiterer Tipp.

Da auch Aufbrecher nach Tatgelegenheiten suchen, sollten Besucher keine Wertsachen im Auto liegen lassen- sie könnten schnell entdeckt und entwendet werden.

Um die Zufahrt für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge zu gewährleisten, ist es wichtig, die per Haltverbot gekennzeichneten Bereiche freizuhalten. Falschparker müssen der Mitteilung nach mit dem Abschleppen rechnen. Die Polizei empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad, um Verkehrsprobleme zu vermeiden. Die Verkehrsüberwacher des Ordnungsamts sind auch im Einsatz und würden „insbesondere auf Parksünder rund um den Bürgerpark“ achten, heißt es weiter.

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