Hamburg Hamburger Elbtunnel am Wochenende voll gesperrt: Worauf sich Autofahrer einstellen müssen
Innerhalb von nur zwei Wochen ist der Elbtunnel ab Freitag zum zweiten Mal in beiden Richtungen voll gesperrt. Urlauber, die nach Schleswig-Holstein an die Nordseeküste oder nach Dänemark in den Urlaub wollen, müssen Umwege in Kauf nehmen.
Schätzungsweise 130.000 Autos fahren täglich durch den Hamburger Elbtunnel. Das Nadelöhr im Hamburger Westen ist eine wichtige Route für Reisende, die in Schleswig-Holstein oder Dänemark Urlaub machen wollen. Aktuell haben bereits einige Bundesländer wie zum Beispiel Niedersachsen Herbstferien und viele Autofahrer fahren gen Norden.
Am kommenden Wochenende – 11. bis 14. Oktober – wird der Elbtunnel zum zweiten Mal innerhalb von nur 13 Tagen voll gesperrt. Die Einschränkungen für Autofahrer sind gravierend. Von der Vollsperrung sind beide Richtungen betroffen. Die A7-Autobahn ist gesperrt zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Heimfeld und Hamburg-Stellingen.
Die Sperre in Richtung Flensburg dauert 55 Stunden und zwar von Freitag, 11. Oktober, 22 Uhr, bis Montag, 14. Oktober, 5 Uhr. Die Anschlussstellen im betroffenen Abschnitt werden bereits am Freitag um 21 Uhr nicht mehr nutzbar sein.
Die Sperre in Richtung Hannover dauert 33 Stunden, und zwar von Samstag, 12. Oktober, 20 Uhr, bis Montag, 14. Oktober, 5 Uhr. Die Anschlussstellen der Richtungsfahrbahn Süd werden bereits am Samstag ab 19 Uhr nach und nach gesperrt.
Auf den Umleitungsstrecken wird es in dieser Zeit sehr wahrscheinlich sehr voll. Wer nicht nach Hamburg in die Stadt hineinfahren muss, sollte den Raum Hamburg weitläufig umfahren. In Richtung Norden sollten Autofahrer bereits am Horster Dreieck auf die A1 in Richtung Lübeck abfahren und am Kreuz Bargteheide auf die A21 in Richtung Kiel wechseln.
Nördlich von Bad Segeberg gelangt man dann über die B205 zur Anschlussstelle Neumünster-Süd, wo man wieder auf die A7 auffahren kann. Auch hier sind allerdings Zeitverluste möglich. In der Gegenrichtung nach Süden verläuft die Umleitung dementsprechend umgekehrt.
Die erneute Vollsperrung des Elbtunnels wird nötig, weil die A7 auf acht Spuren ausgebaut werden soll. Zusätzlich wird an der Anbindung der A26 (Stade – Hamburg) gebaut bei Hamburg Moorburg. Zudem wird der Lärmschutz verbessert. Der gut zwei Kilometer lange Lärmschutztunnel Altona soll bis 2028 fertig sein.