Imagewerbung für Aurich Team von Shopping Queen macht Silomon zum Drehort
Vanessa aus Norden hat sich im Frühsommer das Modehaus Silomon ausgesucht, um sich für eine Styling-Doku einzukleiden. Aurichs Bürgermeister verspricht sich einiges von diesen Dreharbeiten.
Aurich - Der farbig bedruckte Rock schwingt glockig um die schlanken Beine von Vanessa Doden, die sich vor der Kamera im Modehaus Silomon sehr souverän bewegt. Die Norderin hat sich für ihren Einkauf bei der Vox-Sendung „Shopping Queen“ das Textilfachgeschäft in Aurich ausgesucht. Bei der Styling-Doku geht es darum, dass fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgender Tagen gegeneinander antreten - modetechnisch betrachtet. Am Montag, 16. September 2024, ist die Folge ausgestrahlt worden, in der die junge Frau sich eingekleidet hat. Ihr Outfit wurde von den vier anderen Teilnehmerinnen bewertet. Wenige Tage zuvor durfte das Unternehmen erstmals bekannt geben, dass die Wahl der Kandidatin auf sein Haus gefallen ist. „Darüber freuen wir uns natürlich sehr“, sagt Silomon-Inhaber Sven Haltermann. Der Sender habe genaue Vorgaben gemacht, wann Mitschnitte des Besuchs veröffentlicht werden dürfen.
„Vanessa war bereits im Mai oder Juni bei uns, genau kann ich das nicht mehr sagen. Wir haben kurz vorher eine Information vom Produktionsteam bekommen, dass Silomon ausgewählt worden ist. Für wann die Dreharbeiten terminiert waren, wussten wir allerdings nicht“, sagt Sven Haltermann. Naturgemäß habe man sich nicht auf den TV-Besuch vorbereiten können. Als das Team dann mit Kameramann und weiteren Akteuren vor Ort gewesen sei, habe das kein großes Aufsehen erregt: „Man darf sich das nicht so vorstellen, dass ein Dutzend Kunden oder mehr die Dreharbeiten verfolgt haben. Das ging ganz geräuschlos über die Bühne“, erinnert sich der Silomon-Chef, der das Geschehen selbst nur aus der Ferne beäugt hat. Zu groß sei bei ihm die Angst gewesen, vielleicht zu stören und die Dreharbeiten in irgendeiner Form zu beeinträchtigen.
Einkauf mit der Mutter
Es sei natürlich ein großes Glück für sein Haus, das Vanessa Doden ihr komplettes Outfit bei ihm erworben habe. Dazu zählten als Grundausstattung ein Sommerkleid (149,90 Euro) und ein Blazer (44,99 Euro). Das war von Juror und Modedesigner Guido Maria Kretschmer vorgegeben worden. Dazu kamen noch etliche Accessoires, darunter eine Handtasche aus durchsichtigem Kunststoff (79,99 Euro) sowie pinkfarbene Pantoletten (17,99 Euro). Ein Halstuch (45,95 Euro) rundete die Sache ab. Insgesamt konnte Vanessa Doden 500 Euro ausgeben. Darin war auch ein Betrag für das Make-up (65,99 Euro) enthalten. Zwei Stunden lang hielt sich die 31-Jährige gemeinsam mit ihrer Mutter in dem Auricher Modehaus auf.
Die Garderobe hat Guido Maria Kretschmer ein paar anerkennende Worte abgerungen, allerdings auch die Formulierung, das Ganze wirke doch „leicht bieder“. „Andererseits ist Vanessa ihrem Stil treu geblieben. Sie mag farbige Outfits“, sagte der Modeschöpfer. Um seine Aussage zu unterstreichen, wurde ein Foto eingeblendet, das die Kandidatin in ihrer Alltagskleidung zeigt. Grüne Farbakzente durften dabei nicht fehlen.
Attraktives Reiseziel
Ob und inwieweit sein Haus jetzt von dem Besuch des TV-Teams profitiert, wollte Sven Haltermann auf Anfrage der Redaktion nicht einschätzen. Das sei spekulativ, man müsse jetzt zunächst die Reaktionen abwarten. „Es war auf jeden Fall ein schönes Erlebnis“, sagt der Geschäftsmann. Etwas euphorischer klingt die Einschätzung, die Horst Feddermann auf Anfrage der Redaktion abgibt. Der Auricher Bürgermeister sagt, dass er sich sehr über die Präsentation der Stadt in dieser beliebten Fernsehsendung freue: „Diese bietet eine hervorragende Gelegenheit, die Schönheit und Vielfalt unserer Stadt, insbesondere nach der umfassenden Sanierung und Modernisierung der Fußgängerzone, einem breiten Publikum vorzustellen und den hochwertigen Einzelhandel in der Stadt Aurich kennenzulernen.“
Durch die Ausstrahlung in einer so bekannten Sendung wie „Shopping Queen“ werde das positive Image der Stadt gestärkt und ihre Attraktivität als Reiseziel und Wohnort hervorgehoben. Er hoffe, dass dadurch Tourismus und lokale Wirtschaft eine nachhaltige Förderung erführen.