Straßenbau in Aurich Oldersumer Straße wird halbseitig gesperrt
Im kommenden Jahr werden Geh- und Radwege entlang der Oldersumer Straße saniert. Das erfordert eine halbseitige Sperrung sowie eine weitere Maßnahme.
Aurich - Im kommenden Jahr sollen die Geh- und Radwege in der Oldersumer Straße in Aurich erneuert werden. Für die Arbeiten muss die Oldersumer Straße halbseitig gesperrt werden. Das teilt Johannes Booken, Sprecher der niedersächsischen Straßenbaubehörde, auf Anfrage unserer Redaktion mit. Während der Bauphase muss die Oldersumer Straße daher als Einbahnstraße eingerichtet werden.
Es werde nur möglich sein, über die Oldersumer Straße in die Auricher Innenstadt zu gelangen, so Booken. Wer von der Julianenburger Straße aus nach Haxtum, Rahe oder Westerende möchte, muss dann Umwege in Kauf nehmen. Welche Umleitungen eingerichtet werden, konnte Booken noch nicht sagen. Man müsse aber bei der Umleitung auch den Schwerlastverkehr berücksichtigen. „Wir können nicht nur für Autos planen.“ Daher könnten auch nicht kleine Gemeindestraßen als Umleitung ausgewiesen werden.
Sanierung dauert fast drei Monate
Wahrscheinlich sei es, dass Autofahrer von der Julianenburger Straße aus über die Emder Straße, den Dreekamp, den Extumer Weg und die Johannes-Diekhoff-Straße umgeleitet werden. Denn die Geh- und Radwege sollen in einem ersten Bauabschnitt nur zwischen der Julianenburger Straße und dem Kreisverkehr in Höhe der Johannes-Diekhoff-Straße saniert werden.
Dieser Abschnitt ist knapp 600 Meter lang. Wann mit den Arbeiten genau begonnen wird, steht noch nicht fest. Booken schätzt aber, dass für die Sanierung der Geh- und Radweg in dem Bereich zwei bis drei Monate Zeit benötigt werden. So lange bliebe die Oldersumer Straße dann an der Stelle eine Einbahnstraße.
Zweiter Bauabschnitt ist noch länger
Wenn der erste Bauabschnitt fertiggestellt ist, sollen direkt die Arbeiten für den zweiten Abschnitt ausgeschrieben werden. Dieser zieht sich vom Kreisverkehr bis zur Straße „Hinter der Mühle“ und hat eine Länge von 1,1 Kilometern. Es ist anzunehmen, dass auch im zweiten Bauabschnitt die Oldersumer Straße halbseitig gesperrt werden muss, damit die Geh- und Radwege saniert werden können. Aufgrund der Länge der Strecke wird die Umsetzung im zweiten Bauabschnitt wahrscheinlich auch mehr Zeit in Anspruch nehmen.
Schwierig könnte es sein, dann Umleitungen einzurichten für Fahrzeuge, die von Aurich aus nach Haxtum, Rahe oder Westerende wollen. Es steht zu befürchten, dass die Wohngebiete dann als Schleichweg herhalten werden. Denn die Nutzung größerer Straßen als Umleitung führt zu relativ großen Umleitungen.
Firmen könnten bessere Ideen haben
So könnten Fahrzeuge von der Julianenburger Straße über Emder Straße und Heuweg nach Westerende-Holzloog geführt werden. Alternativ könnte der Verkehr über die Kirchdorfer Straße (Kreisstraße 111), Hoher Weg und Zum Haxtumerfeld geleitet werden. Das wäre aber grade mit Blick auf Schwerlastverkehr problematisch, da es sich bei den beiden letztgenannten um schmale Wohnstraßen handelt.
Laut Booken ist die Einbahnstraßenregelung für den zweiten Bauabschnitt noch nicht in Stein gemeißelt. Denn die Verkehrsregelung werde Teil der Ausschreibung sein. „Es kann sein, dass die Firmen andere Ideen haben.“ Die würde man dann natürlich auch gerne annehmen.
Aus den bislang getrennten Geh- und Radwegen sollen nun gemeinsame Wege gemacht werden. Es sei nicht geplant, so Booken, die Fahrbahn der Oldersumer Straße zu sanieren.